Bürgerversammlung: Rede und Antwort wollten sie stehen, die Verantwortlichen des Kölner U-Bahn-Baus, auf der gestrigen Bürgerversammlung in Gürzenich. Es wurde ein Abend der Entschuldigungen und der Emotionen, berichten unter anderem rundschau und express.de. Die KVB gab sich kleinlaut, das Publikum aufgebracht. Rund 500 Bürger hatten sich laut wdr.de eingefunden. Die meisten Fragen blieben offen. „Hätte das besser kontrolliert werden können an der Severinstraße? Dann wäre ein Teil unserer Familie noch am Leben“, zitiert ksta.de eine Teilnehmerin. Sie weint. In einer Schweigeminute gedenken die Teilnehmer im Saal der Opfer.
Bilfinger Berger: Der beim Bau der Kölner U-Bahn beteiligte Unternehmen steht zunehmend in der Kritik. “Wir haben uns nichts vorzuwerfen” , titelt “Die Welt” auf Seite 14 mit einem Zitat von Konzern-Chef Herbert Bodner. “Nichts” sind fehlende Stahlteile in Köln, Ungereimtheiten bei einer ICE-Strecke – die Staatsanwälte ermitteln bereits. In Nordhrhein-Westfalen wollen die Behörden nun in zehn Städten alle Baubücher und Protokolle von an ähnlichen Projekten beteiligter Firmen seit 1963 auf Plausibilität prüfen, schreibt die “Financial Times Deutschland”.
Konsequenzen: Nordrhein-Westfalen will aus den Fehlern beim Köner U-Bahn-Skandal lernen und hat nun Konsequenzen gezogen. Laut rundschau-online.de sollen der Bauherr oder Auftraggeber einer Stadtbahn künftig nicht mehr auch noch die Aufsicht über den Bau führen können. Das wolle die Bezirksregierung Düsseldorf nun “generell” so handhaben. Einen detaillierten Bericht liefert dazu die Financial Times Deutschland in ihrer Printausgabe.
Kölner Haie: 1,5 Millionen Euro fehlen dem Kölner Eishockey-Club (wir berichteten). Fans und Management wollen eine Pleite nicht hinnehmen und suchen nach Geldquellen. Rote Rettungs-Shirts sind für 15 Euro das Stück zu kaufen, berichtet koeln.de, KEC-Geschäftsführer Thomas Eichin trifft sich heute zu einem Gespräch mit dem Oberbürgermeister. „Wir kämpfen hier bis zum letzten Atemzug”, so Eichin in rundschau-online.de
Sponsoren-Affäre: Der Landtag in Düsseldorf prüft heute die Sponsoren-Affäre der nordrhein-westfälischen CDU. SPD und Grüne hatten die Sondersitzung des Hauptausschusses beantragt, schreibt bild.de. Demnach verdächtigen sie Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Einzelgespräche mit Sponsoren gegen Bezahlung geführt zu haben.
Impro-Festival: In der kommenden Woche feiert das Kölner Improfestival sein fünfjähriges Jubiläum. Nur der Titel steht schon fest, der Rest wird improvisiert. Unter dem Motto “Oh Schreck, der Dom ist weg” werden während des Festivals acht Impro-Shows auf fünf verschiedenen Bühnen der Stadt gezeigt.







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