Selbstschutz-Training: Die Kölner Polizisten sollen ein Selbstschutz-Training erhalten. Das berichtet ksta.de. Damit reagierten die Teilnehmer der Innenminister-Konferenz auf eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer, die zeigt, dass die Gewalttaten gegen Polizisten stark gestiegen sind. In Köln etwa von 350 auf 750 Fälle, schreibt wdr.de. Die Polizisten sollen neue Verteidigungs- und Gesprächstaktiken lernen. Außerdem bezahlt das Land neue Schutzwesten, und jeder Streifenbeamte bekommt einen Schlagstock. Die Innenminister von Bund und Ländern beschlossen zudem, dass die Höchststrafe bei Gewalt gegen Polizisten von zwei auf drei Jahre Haft angehoben wird. Mehr Informationen zur Studie gibt es auf taz.de.
Hauptschulen schließen: Jede dritte Kölner Hauptschule schließt: Elf der 29 Hauptschulen, an denen knapp 9500 Schüler unterrichtet werden, sollen ab nächstem Schuljahr keine neuen Eingangsklassen bilden. Das schreibt rundschau-online. Als Grund nennt die Stadt rückläufige Anmeldezahlen. Betroffen sind vor allem Schulen, an denen sich weniger als 18 Schüler angemeldet haben, oder die insgesamt weniger als 216 Kinder unterrichten. „Das ist kein Schließungskonzept für Hauptschulen, sondern ein Konzept für Standorte“, sagte Schuldezernentin Agnes Klein. Die Schulgebäude bleiben erhalten, den Platz der Hauptschulen nehmen Gymnasien und Gesamtschulen ein, deren Schülerzahlen seit Jahren steigen. Der Stadtrat entscheidet über den Vorschlag am 13. Juli.
Motor-Jubiläum: Im Montagewerk der Deutz AG in Köln-Porz ist der zweimillionste Motor produziert worden. Das berichtet wdr.de. Das Werk stellt seit 17 Jahren Motoren her. Nach schweren Verlusten im vergangenen Jahr steigen inzwischen auch wieder die Umsätze. Die Zahl der Aufträge im ersten Jahresquartal sei um ein Drittel gestiegen.
Godorfer Hafen: Eine neue Abstimmung fordern die Gegner des Hafenausbaus. Das schreibt ksta.de. Ein Gutachten im Auftrag der Hafengesellschaft HGK steht im Verdacht, das 65 Millionen Euro-Projekt als übertrieben gewinnbringend dargestellt zu haben. Helmut Feld von der „Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen“ sagt sogar: „Der Beschluss ist nichtig, die HGK hat die Fraktionen getäuscht“. Das Projekt wird von der SPD unterstützt, Grüne und FDP lehnten es ab. Die CDU wollte nur unter der Bedingung zustimmen, dass ein Gutachter den wirtschaftlichen Nutzen des Bauvorhabens prüft. Die Hafengesellschaft legte daraufhin ein Papier vor, das Renditen von 13,7 Prozent versprach. Die Kriminalpolizei ermittelte wegen des Verdachts auf Subventionsbetrugs, die Staatsanwaltschaft sah dann aber keinen erhärteten Verdacht. Im Ermittlungsbericht der Polizei steht, es bleibe zu prüfen, „wie hoch die Wirtschaftlichkeit des Projektes tatsächlich sein soll“.
Neugestaltung: Das Helios-Gelände soll neu gestaltet werden, schreibt der Ehrenfeld-Reporter. Geplant sei eine Mischnutzung des Helios-Geländes mit Einkaufszentrum und gegebenenfalls Wohnraum. Die Ehrenfelder SPD hat eine Gruppe gegründet, die das Projekt diskutieren soll. Eine Analyse hat ergeben, dass die Bürger in Ehrenfeld sich mehr Produkte im sogenannten mittel- und langfristigen Bedarf wünschen, wie Kleidung, Spielwaren, Sport- oder Elektroartikel. Knapp die Hälfte der befragten Bürger hat dennoch angegeben, mit den Einkaufsmöglichkeiten zufrieden zu sein. Die Projektgruppe trifft sich wieder im Juni. Sie hat auch eine eigene Facebook-Seite.







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