Armut: Jedem sechsten Kölner droht Armut, berichtet ksta.de. Der Stadt-Anzeiger beruft sich dabei auf eine Auswertung des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Gemäß einer Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in dem jeweiligen Land auskommen müssen. Mit 16,8 Prozent ist die Quote in Köln leicht höher als der Bundesdurchschnitt von 14 Prozent. In Deutschland lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen im vergangenen Jahr bei rund 3400 Euro.
Passanten in der Kölner Schildergasse, Foto: Willy Horsch (WikiCommons)
Einzelhandel: Die Kölner Einzelhändler werden in diesem Jahr 6,84 Milliarden Euro Umsatz machen, schreibt rundschau-online.de. Laut einer Marktanalyse des Finanzdienstleister Jones Lang LaSalle sieht es in diesem Jahr aber nicht nur für die Händler gut aus, sondern auch für Immobilieninvestoren: Das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien hat im ersten Quartal 2010 mit 490 Millionen Euro schon fast den Wert des Vorjahres (500 Millionen) erreicht. Lukrativ sind diese Immobilien dank ihrer enormen Mieten. So werden in Toplagen wie Hohe Straße und Schildergasse Spitzenmieten bis zu 215 Euro pro Quadratmeter erzielt. „Die Ehrenstraße ist der Aufsteiger unter den Kölner Top-Adressen“, sagt Marc Quest, Leiter der Einzelhandelsvermietung Köln. Die Mieten seien seit 2003 um rund 40 Prozent gestiegen und erreichten aktuell im Schnitt 105 Euro pro Quadratmeter. Für kleinere Boutiquen ist das das Todesurteil. Mittlerweile sind in der Ehrenstraße rund 70 Prozent der Geschäfte Filialen größerer Häuser.
Solar-Strom: In Niehl liefert seit gestern ein neues Solarfeld Strom für 160 Kölner Haushalte. Die Photovoltaik-Anlage ist so groß wie ein halbes Fußballfeld und hat 1,4 Millionen Euro gekostet, schreibt ksta.de. Die 3500 Quadratmeter große Anlage wurde auf dem Dach einer Kompostieranlage errichtet. Die Sonnenkollektoren produzieren im Jahr 480.000 Kilowattstunden Strom. Das Projekt wurde von der städtischen Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (AVG) und der RheinEnergie realisiert. Das Projekt ist ein Teil des Klimaschutzprogramms „Energie & Klima 2020“, mit dem die RheinEnergie im Kölner Raum dauerhaft 150 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen will.
Rathausbesetzung: Rund 50 Autonome hatten gestern die Treppe zum Kölner Rathaus blockiert. Ihr Ziel: Ein Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Roters, wie express.de berichtet. Die Autonomen hatten kürzlich erst eine ehemalige Betriebskantine in Kalk besetzt und daraus ein Kulturzentrum gemacht. Jetzt befürchteten sie, die Stadt würde im Auftrag des Eigentümers, einer Tochter der Sparkasse KölnBonn, das Gebäude räumen. Roters vesprach, sich am Donnerstag mit drei Vertretern der Autonomen zu einem Gespräch zu treffen, schreibt ksta.de. Daraufhin löste sich die Blockade auf. Die Sparkasse fordert weiterhin eine schnelle Räumung des Gebäudes. Die Kölner Grünen hingegen schlagen einen Zwischennutzungsvertrag zwischen Besetzern und Besitzern vor.







[...] mit Roters kam zustande nachdem Vertreter der Kampagne am Dienstag das Rathaus besetzt hatten (wir berichteten). Roters riet den Besetzern, sich persönlich mit der Eigentümerin zu treffen. Gleichzeitig betonte [...]
[...] Besetzung: Im Streit um das besetzte Haus in Kalk ist weiterhin keine Lösung in Sicht. „Die bisherigen Gespräche mit den Autonomen sind im Sande verlaufen. Wir wollen unserer Eigentum zurück und das Haus am liebsten sofort leer haben“, zitiert ksta.de einen Sprecher der Sparkasse Köln-Bonn. Die Sparkasse will die ehemalige KHD-Kantine abreißen. Die Grünen wollen den Abriss mit einem Dringlichkeitsantrag in der heutigen Kalker Bezirksversammlung verhindern. Allerdings ist umstritten, ob die Verwaltung gegen den Abriss überhaupt etwas unternehmen könnte. Aktivisten der Kampagne “Pyranha” hatten das leerstehende Haus vor elf Wochen besetzt und zu einem autonomen Zentrum umgewandelt (wir berichteten). [...]
[...] Besetzung: Im Streit um das besetzte Haus in Kalk ist weiterhin keine Lösung in Sicht. „Die bisherigen Gespräche mit den Autonomen sind im Sande verlaufen. Wir wollen unserer Eigentum zurück und das Haus am liebsten sofort leer haben“, zitiert ksta.de einen Sprecher der Sparkasse Köln-Bonn. Die Sparkasse will die ehemalige KHD-Kantine abreißen. Die Grünen wollen den Abriss mit einem Dringlichkeitsantrag in der heutigen Kalker Bezirksversammlung verhindern. Allerdings ist umstritten, ob die Verwaltung gegen den Abriss überhaupt etwas unternehmen könnte. Aktivisten der Kampagne “Pyranha” hatten das leerstehende Haus vor elf Wochen besetzt und zu einem autonomen Zentrum umgewandelt (wir berichteten). [...]
[...] an diesem Morgen Ende Juni ist es noch nicht so weit (wir berichteten). Jens und seine Mitstreiter sind umsonst so früh aufgestanden, die Polizei hat nicht angeklopft. [...]