Vertragsverlängerung: Das Schauspiel Köln wird auch in Zukunft von Intendantin Karin Beier geleitet, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Beier bleibt zunächst bis Ende der Spielzeit 2013 / 2014, mit der Option, um weitere drei Jahre zu verlängern. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Intendantin belohnt. Wie express.de berichtet, wurde das Schauspiel Köln vom Fachmagazin „theater pur“ 2010 und im Vorjahr zum besten Sprechtheater in NRW gewählt.
Aachener Weiher: In der Diskussion um das Tiersterben im Aachener Weiher (wir berichteten) gibt es eine neue Wendung: Die Stadt entschuldigt sich, berichtet report-k.de. “Ich kann mich nur entschuldigen, wir haben die Situation unterschätzt und nicht so reagiert, wie man hätte reagieren müssen”, sagte Bernd Streitberger, Dezernent für Planen und Bauen und damit Leiter des zuständigen Grünflächenamtes auf der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses. Das Phänomen des Botulismus sei der Verwaltung so vorher nicht bekannt gewesen, daher habe man die Lage am Freitag, 16. Juli 2010, unterschätzt. Bedroht seien, so die Stadt, auch 14 weitere Gewässer, unter anderem der Adenauer Weiher, der Volksgarten-Weiher, der Weiher im Vorgebirgspark, der Teich im Klettenbergpark, der Kalscheurer und Decksteiner Weiher sowie die Gewässer im Blücherpark und Mülheimer Stadtgarten.
Rußrindenkrankheit: Nach dem im Juni erst die Kölner Platanen von einem schädlichen Pilz befallen wurden (wir berichteten), ist jetzt die nächste Baumart in Köln bedroht. Rund 500 Bergahorn-Bäume werden von einem Pilz angegriffen, der die Rußrindenkrankheit verursacht, schreibt ksta.de. Die Symptome: Blätter welken und fallen ab, auch Äste in der Krone sterben ab. Die Rinden der Stämme reißen auf und legen großflächige rußartige Beläge frei. Der Pilzbefall führt zum Tod der Bäume. Die Pilzsporen können aber auch dem Menschen unangenehm werden. Werden die Sporen eingeatmet, können sie eine allergische Reaktion hervorrufen. Gefährdet seien in erster Linie Menschen, die bereits mit einer allergischen Grunderkrankung zu kämpfen hätten, erklärt Gerhard Wiesmüller vom Gesundheitsamt auf rundschau-online.de.

Kran auf dem Südturm des Kölner Doms (Quelle: Theodor Creifelds, WikiCommons)
Domarchiv: Wann genau er gebaut wurde weiß niemand, Fakt ist aber, dass ohne den Dombaukran das imposanteste Wahrzeichen Kölns heute nicht existieren würde. Seit 1450 stand der Kran auf dem halbfertigen Dom, Ende des 19. Jahrhunderts musste er abgebaut werden, da er mittlerweile die Bauarbeiten behinderte. Aus dem Holz des Krans wurden später acht Stühle gezimmert, sieben von ihnen sind in den Kriegswirren zu Anfang des 20. Jahrhunderts verschollen. In einem kleinen Ort in Spanien wurde jetzt der achte Stuhl gefunden. Der WDR Westblick erzählt in der Rubrik Stadtgeschichten, wie das verlorene Stück den Weg ins Domarchiv fand.







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