Kölner Lichter: Zum zehnten Mal wird heute Abend das riesige Feuerwerk über dem Rhein gezündet. 40 Pyrotechniker werden rund sechs Tonnen Feuerwerkskörper in den Nachthimmel schießen – das reicht für rund 20.000 Schuss. Zum ersten Mal wird auch der Dom brennen, sagt Veranstalter Werner Nolden. Die Pyrotechniker haben ein großes Holzgestell in Form des Doms gebaut. “Dieses Gerüst soll am Ende mit Hilfe von Heliumballons über dem Rhein schweben und gezündet werden. Wir wissen aber noch nicht, ob das wirklich klappt. Das Wetter muss mitspielen, damit die Ballons auch starten können.” Wo man den besten Blick auf das Feuerwerk hat, schreibt wdr.de.
Tote Tiere: Im Schlamm vieler künstlicher Gewässer haben sich durch die Hitze Gifte gebildet. Am Aachener Weiher ist es am schlimmsten (wir berichteten): Tote Fische treiben auf dem Wasser, über 50 Enten und zwei Schwäne sind schon gestorben. Die Stadt pumpt seit mehreren Tagen jeden Vormittag zehntausende Liter frisches Wasser über die Lindenthaler Kanäle unterirdisch in den See. „Als nächstes wollen wir versuchen, eine Umwälzpumpe in dem Gewässer zu installieren, die das Wasser permanent in Bewegung hält“, sagt Jochen Bauer vom Grünflächenamt gegenüber ksta.de. Dies wird jedoch frühestens am Montag passieren. Eine Leerung und das Ausbaggern des Weihers schließt Bauer aus. „Dadurch wird das Öko-System zerstört. Im See leben viele Jungfische, Schildkröten oder Schnecken“.
Stadt-Archiv: Schon wieder sind die Bergungen der Archivalien aus dem Grundwasser unterbrochen worden. Wie rundschau-online erfuhr, hat der zuständige Prüfstatiker neue Sicherungen verlangt, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können. „Das kostet uns massiv Zeit und Geld“, sagt Gerd Neweling, Leiter des Amtes für Brücken und Stadtbahnbau. Mehr als 16 Monate sind vergangen seit dem Einsturz des Stadt Archivs. Am Mittwoch beklagte Herbert Bodner, Chef der an der zuständigen Arbeitsgemeinschaft beteiligten Baufirma Bilfinger Berger: „Es ist unbefriedigend, dass so lange nach dem Unglück nicht klar ist, was passiert ist.“
Fotofestival: Die Internationale Photoszene Köln (IPK), die alle zwei Jahre rund um die „photokina“ stattfindet, will zu ihrem 20. Jubiläum in diesem Jahr neue Maßstäbe setzen. 70 Ausstellungen zeigen vom 3. Bis 26. September an Bilder von berühmten Fotografen wie dem Magnum-Fotografen René Burri oder Ann Simmons-Myers. Im Museum für Angewandte Kunst, das während der Messe bis 21 Uhr geöffnet hat, findet unter anderem eine „photographers night“ statt. Ein anderer Tag ist für Portfolio-Reviews reserviert, bei denen Nachwuchsfotografen mit bekannten Kuratoren, Agenten und Sammlern über ihre Arbeiten diskutieren können. Mehr dazu unter: www.photoszene.de.
Kinderhandel: „Don’t fuck with me“ stand auf den T-Shirts der Jugendlichen, die am Donnerstag in der Kölner Innenstadt Unterschriften gegen Kinderhandel sammeln. Gleichzeitig starteten in weiteren 66 Ländern Petitionen, um Jungen und Mädchen vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Das berichtet rundschau-online.de. Das internationale Kinderrechtsbündnis ECPAT (End Child Prostitution, Child Pornography And Trafficking of Children for Sexual Purpose) hatte die Kampagne 2009 ins Leben gerufen. Laut der jüngsten Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) hat sich 2009 die Anzahl der unter 14-Jährigen, die Opfer von Kinderhandel geworden sind, verdoppelt. 20 Prozent der insgesamt 710 Opfer von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung waren laut BKA noch minderjährig.







[...] Die Stadt hatte vergangene Woche damit begonnen frisches Wasser in den künstlichen See zu pumpen (wir berichteten), am Freitag die Pumpen aber abgestellt – aus Personalmangel, wie es hieß. Ab heute soll [...]
[...] seit gestern Frischwasser in den Aachener Weiher, wo ein massives Tiersterben eingesetzt hat (wir berichteten). Zwei Pumpen schießen in Fontänen stündlich 170.000 Liter mit Sauerstoff angereichertes Wasser [...]