Elfter Elfter: Bis zu 80 000 Jecke werden laut koeln.de heute allein auf dem Heumarkt den Karnevalsauftakt feiern – live mit dabei ist elfnachelf.de. Unter dem Motto “Köln hat was zu beaten” geht das Trink- und Feiergelage ab neun Uhr auf den Bühnen am Heumarkt und Alter Markt los. Gegen Abend erwartet Köln einen recht stürmischen Gast: Orkantief Carmen kommt aus dem Westen angereist und bringt Sturm, Orkanböen und heftige Regenfälle mit sich, so wdr.de. Ein kleiner Trost: Kalt soll es nicht werden. Und: Trocken bleibt es am Elften Elften sowieso nicht.
Konstantin Neven DuMont, umstrittener Verlagserbe und Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, nimmt eine “kreative Auszeit”. Nach Angaben von spiegel-online hatte er den Aufsichtsrat bereits am Dienstag gebeten, ihn auf unbefristete Zeit zu beurlauben.Über den Mikroblogging-Dienst Twitter verkündete er: “Juhu, heute beginnt mein Urlaub. Das Leben ist schön.” Übrigens feiert auch er den 11.11.: Er hat nämlich Geburtstag. Heute darf man ihm dazu auch gratulieren. Neven Du Mont war Mitte Oktober in die Schlagzeilen geraten, weil er eine Flut wirrer Kommentare in einem Weblog gepostet haben soll. Wer seine Geschäfte übernehmen wird, ist noch unklar.
Mitarbeiter der Stadt Köln verschwenden Energie. Zu diesem Ergebnis ist das Rechnungsprüfungsamt nach Stichproben im vorigen Juli und August gekommen, schreibt ksta.de. Demnach verpuffen jährlich zusätzliche 600 Tonnen CO2 und 156 000 Steuerzahler-Euro - weil die Mitarbeiter vergessen, ihre Computer nach Dienstschluss auszuschalten. Etwa jeder Dritte ließ seinen Computer abends oder am Wochenende “unnötig eingeschaltet”, heißt es ksta.de zufolge in dem internen Papier des Rechnungsprüfungsamtes.
Weniger Ärzte: In Köln wandern Ärzte zunehmen aus sozial schwierigen Stadtgebieten ab. Viel Zeit, wenig Geld sind der Hintergrund dafür, dass es etwa in Chorweiler eine letzte Kinderarztpraxis gibt. Dort hätten die Patienten oft Schwierigkeiten, sich auszudrücken und beanspruchten mehr Zeit, berichten die praktizierenden Ärzte in der Kölnischen Rundschau. Dafür bleibe die Einnahmequelle Privatpatient aus – mindestens 20 Prozent brauche man aber, um zu überleben, sagt der Chorweiler Kinder- und Jugenarzt Detlev Geiß.. Insgesamt ist Köln gut mit Ärzten versorgt. Nur in bestimmten Stadtteilen zunehmend nicht mehr dem Bedarf entsprechend, so die Gesundheitsamt-Chefin Anne Bunte.
In der Debatte um die Neugestaltung der Rheinuferstraße (wir berichteten) haben sich die IHK und der Haus- und Grundbesitzerverein gegen die Querung durch die Nord-Süd-Stadtbahn ausgesprochen. Sie befürchten einen Imageschaden für die Stadt. Die Industrie- und Handelskammer bezeichnete die geplante Querung der Rheinuferstraße durch die Nord-Süd-Stadtbahn in der Kölnischen Rundschau als „schlechteste aller denkbaren Lösungen“.







[...] Blog abgegeben, bis vergangene Woche in den Zwangsurlaub geschickt wurde oder freiwillig ging (wir berichteten). Jetzt hat der Erbe des Stadtanzeigers, der Rundschau und des Express’ seinem Vater gedroht: [...]