Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Köln ist im November unter 50.000 gesunken. Der gemessene Wert von 49.878 liegt um 3.351 (6,3 Prozent) unter dem Wert des Vorjahres. Zwar rechnet Arbeitsagentur-Chef Peter Welters saisonbedingt mit steigenden Zahlen in den kommenden Monaten, doch die Entwicklung der Konjunktur stimmt ihn positiv. „Auf dem Kölner Arbeitsmarkt geht es Schritt für Schritt bergauf“, sagte Welters laut ksta.de.
Flüchtlinge: Die Flüchtlingswohnheime an der Xantener Straße und der Vorgebirgsstraße werden seit dieser Woche renoviert. Wie ksta.de meldet, reagiert die Stadt damit auf Berichte des Stadt-Anzeiger, in denen die hygienischen Zustände in den Häusern angeprangert wurden. Laut eines Stadt-Sprechers kosten die kurzfristigen Reparaturen von Waschbecken, Armaturen, Schlössern und anderen Dingen 10.000 Euro. Sozialdezernentin Agnes Klein sagte, die Lage der Flüchtlinge verbessere sich erst, wenn diese aus den Heimen in preiswerte Wohnungen umziehen können. Laut ksta.de leben zur Zeit 1500 Flüchtlinge in 29 Heimen in Köln.
Flughafen: Das von der Landesregierung geplante Verbot von Passagier-Nachtflügen am Kölner Flughafen gefährdet laut der Gewerkschaft Verdi 1700 Jobs, meldet bild.de. Am Dienstagabend kamen Politker und Beschäftigte zur Betriebsversammlung am Flughafen zusammen. Die WDR-Lokalzeit stellt in einem Beitrag Befürworter und Gegner der Nachtflugverbots vor. NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger sagte, bis zur Umsetzung des Verbots werde wohl noch einige Zeit vergehen.
Pro Köln: Die rechtspopulistische Bürgerbewegung “Pro Köln” ist vor dem Berliner Verwaltungsgericht mit der Forderung gescheitert, die Verfassungsschutz-Berichte von 2008 und 2009 zu verbieten. Das meldet ksta.de. Die Gruppe wird darin als “rechtsextrem” eingestuft. Es wird auch keine Richtigstellung im nächsten Bericht geben, entschied das Gericht. Die Richter argumentierten, der Bericht spreche von Pro Köln als “Verdachtsfall”, d.h. es gibt Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Aktivitäten, jedoch keine Beweise.
Doppelmord: Nach einem Doppelmord auf offener Straße in Braunsfeld (elfnachelf berichtete) fahndet die Polizei nun nach einem 41-jährigen Mann. Er und das Opfer sollen jahrelang ein Paar gewesen sein, meldet ksta.de. Die Trennung von ihr habe er nicht verkraftet. Das zweite Opfer sei ein Arbeitskollege der Frau gewesen, den sie gebeten hatte, sie auf dem Heimweg aus Angst vor ihrem Ex-Freund zu begleiten. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, warnt aber, dass der Tatverdächtige möglicherweise noch bewaffnet sei.







[...] November seine ehemalige Geliebte und ihren Arbeitskollegen auf offener Straße erschossen haben (wir berichteten). Presseschau | Autor: [...]
[...] Nachtflug: Am Flughafen Köln/Bonn dürfen nachts vielleicht bald keine Passagiermaschinen mehr starten oder landen (wir berichteten). Ein juristisches Gutachten im Auftrag der Landesregierung stützt deren Pläne für eine Nachtflugverbot, meldet wdr.de. Hindernis für ein solches Verbot ist eine Genehmigung, die die schwarz-gelbe Vorgängerregierung dem Flughafenbetreiber ausgestellt hat und die nächtliche Flüge bis 2030 erlaubt. Dem Gutachten zufolge können Betriebsgenehmigungen geändert werden, wenn sich “neue rechtliche Rahmenbedingungen” ergeben. Solche könnten in einer neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegen, das entsprechende Flugverbote an anderen Flughäfen in den vergangenen Jahren bestätigt hat. Passagiermaschinen machen 35 Prozent des nächtlichen Flugverkehrs aus. Einer Studie zufolge würde ein Nachtflugverbot 1700 Arbeitsplätze gefährden (wir berichteten). [...]