Winterdienst: Die Stadt erarbeitet ein neues Konzept für den Winterdienst. Das entschied gestern der Hauptausschuss des Stadtrats, berichtet der Stadtanzeiger. Die Zusammenarbeit von Stadt, KVB und den Abfallwirtschaftsbetrieben AWB soll so verbessert werden. Die KVB kündigte an, zukünftig Firmen zu beauftragen, die die Haltestellen von Schnee und Eis räumen. Die AWB wollen 30 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, die nachts in Sonderschichten einspringen können. Die FDP forderte, dass die AWB in Zukunft Sanktionen zahlen müssen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Der Winterdienst war stark kritisiert worden (wir berichteten). Straßen wurden tagelang nicht geräumt, Stadtteile waren vom Busverkehr abgeschnitten. Falls eine erneute Kälteperiode kommt, haben die AWB Salzvorräte für fünf, sechs Tage.
Linksruck an der Uni: Die Machtübergabe im frisch gewählten Studentenparlament gestaltet sich schwierig (wir berichteten). Trotz der Querelen hat die neue Mehrheit aus Campusgrün, den Jusos und der Linken einen Koalitionsvertrag vorgelegt (pdf). Und der offenbart: Das Studentenparlament rutscht nach links. Die Antifa-Gruppe bekommt demnach 2000 Euro zusätzlich, 3000 Euro mehr werden für den Studiengebührenboykott zurückgestellt. Außerdem soll ein Ökologiereferat geschaffen werden, was mit 5000 Euro eingeplant ist. Der AStA finanziert sich aus Pflichtbeiträgen der Studenten, rund acht Euro pro Kopf. Doch das sind nicht die einzigen Umwälzungen an der Uni: Es wird außerdem gebaut, so viel auf einmal wie noch nie. Ksta.de hat eine Bildergalerie zusammengestellt, mit allen Baustellen, Bauzeiten und Baukosten.
Einkaufen: Die Sülz-Bloggerin hat die Vorstellung des Einzelhandels- und Zentrenkonzept in der Bezirksvertretung Lindenthal besucht. In dem umfangreichen Papier legt die Verwaltung fest, wo sich Supermärkte ansiedeln dürfen und wo nicht, berichtet suelz-koeln.de. Mit dem Konzept setzt sie sich in einem weiteren Beitrag kritisch auseinander und fragt: “Müßte man von einer Stadtentwicklung nicht eigentlich erwarten, dass die Architektur das Stadtbild beherrscht, statt durch Leuchtreklamen allerorten und durch Einkaufskolossalbauten verschandelt zu werden?”
Mehr Kölner: Der Mietverein rechnet mit einem Zuzug nach Köln, “den wir so noch nicht erlebt haben”. Das sagte der Vorsitzende des Vereins dem Stadtanzeiger. Zwischen 2011 und 2015, forderte er, müssten 3000 bis 4100 Wohnungen jährlich neu gebaut werden, davon sollten 2000 öffentlich gefördert werden. Der Rat solle sich deswegen dafür einsetzen, dass Landesmittel nicht wie geplant gekürzt werden. Der Verein vertritt die Rechte von Mietern und hat zusammen mit ihnen 2010 rund eintausend Prozesse geführt. Sechs von zehn hat der Verein gewonnen, bei 25 Prozent kam es zu einem Vergleich, 15 Prozent gingen verloren.
Wirtschaft: Das Kölner Handwerk blickt optimistisch in die Zukunft. Die Konjunktur erhole sich weiter, bis mindestens Mitte 2011, sagte der Vorsitzender der Handwerkskammer laut Stadtanzeiger. Die Kammer prognostiziert für die Handwerker in der Region Köln-Bonn ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent, die Zahl Mitarbeiter werde um ein Prozent steigen. Auch die vorläufige Bilanz 2010 sei leicht positiv: Der Umsatz der etwa 30.000 Handwerksunternehmen in der Region Köln-Bonn sei um ein Prozent auf 14,6 Milliarden Euro gestiegen, die Zahl der Beschäftigten wuchs um ein Prozent auf rund 187.000.
Terror: Der Deutsche, der bei dem Terroranschlag in Moskau getötet wurde, war ein 34-jähriger Kölner. Die Rundschau hat mit Menschen in seinem Umfeld gesprochen, der WDR mit dem Arbeitgeber.








Schnee von gestern (2008) – Movie…
Schnee von gestern is a Documentary Movie of 2008 made in Germany. Director: Michael Würfel, Gerald Grote, Claus OppermannCast: Michael Würfel…
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