Das Tauziehen um das Heliosgelände geht weiter. Gestern Abend veranstaltete der BDA (Bund Deutscher Architekten) im Domforum ein Montagsgespräch zu alternativen Entwicklungskonzepten des Areals. Ein kurzer Vor-Ort-Bericht:
“Kultur von unten”, “urbane Agrikultur” und vor allem: mehr grün. Um derlei Visionen und Ideen für die weitere Entwicklung des Heliosgeländes ging es gestern im Domforum (wir berichteten). Neue Fakten zur Lage des Heliosgeländes gab es dabei nicht. Allerdings herrschte unter den Diskutanten, darunter Almut Skriver, Bürgerinitative Helios, und Sabine Voggenreiter, Leiterin des Design Quartiers Ehrenfeld, Konsens darüber, dass das Heliosgelände nicht unabhängig vom Rest des Viertels gesehen werden dürfe.

Sabine Voggenreiter, die Leiterin des Design Quartier Ehrenfeld, im Domforum Foto: Katharina Heckendorf
“Raus aus dem Renditedruck”, so lautet Sabine Voggenreiters Forderung an das Investorengespann Mfi und Bauwens. Die Kreativwirtschaft, die sich in Ehrenfeld niedergelassen habe, biete ein großes Potential. Sie persönlich wünscht sich mehr grün für ihr Viertel und träumt von Obsthainen, Gemüsegärten und einen Weinberg am ehemaligen Güterbahnhof.
Die Firma Bauwens scheint diese Ideensammlung zumindest zu interessieren: Einige Mitarbeiter saßen im Publikum und schrieben fleißig mit.







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