Kölns bekannteste Blogger haben wir bereits vorgestellt. Damit das Kölner Blogverzeichnis wächst, sind jetzt unsere Quasi-Kollegen dran: Kölns Lokalblogs, die Neues aus den Veedeln ins Internet stellen. Damit sind sie übrigens Teil eines Hypes Trends, den man hyperlokalen Journalismus nennt.
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Eine super Seite. Pflicht für alle Südstädter und Südstadt-Sympathisanten. Täglich neue Posts und Kulturtipps. 2500 Besucher hat die Seite etwa pro Tag. 21 Autoren und Fotografen arbeiten ehrenamtlich für meinesüdstadt.de. Die Macher wollen sich aber eigentlich nicht zu den Blogs zählen lassen, sondern sehen sich als “Lokalportal für Kölns schönstes Veedel”. So oder so — sie schreiben nah am Puls des Veedels: Den Bericht über den neuen Waffenladen kommentierten Dutzende Leser.
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Gudrun Velten wollte Sülz und Klettenberg mit der Kamera erkunden. “Dann wollte ich auch etwas dazu schreiben”, sagt sie. Die Idee für suelz-koeln.de war geboren. Seit 2005 bloggt Velten über den Doppelstadtteil. Eigentlich arbeitet sie als freiberufliche Unternehmensberaterin und hilft Konzernen bei ihrer Personal-Software. Auf der Seite gibt es nicht nur Fotos, sondern auch Texte, beispielsweise über die Sitzungen der Bezirksvertretungen und Termine. Sie hostet auch das Kölner Kulturbilderarchiv, das Fotos von Wolfgang Weimer zeigt, der Oper, Theater und andere Kunstveranstaltungen dokumentiert. Außerdem pflegt Velten eine wahnsinnig lange Link-Liste zu Sülz-Klettenberg. Im November kamen erstmals 50.000 Besucher auf die Seite.
Ebenfalls über Sülz und Klettenberg schreibt Jürgen Heuel, der per E-Mail dankenswerterweise darauf hingewiesen hat, dass wir ihn übersehen hatten. Seit 2005 betreibt er das Portal Leben in Sülz. Auf einer Unterseite postet er Nachrichten aus dem Veedel, die man leider nicht per RSS abonnieren kann, noch nicht, wie Heuel betont. (Erklärvideo für Leute, die jetzt “Hä?” sagen.) Der 65-jährige Ruheständler hat im Monat etwa 35.000 Leser.
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Bettina Blass ist die Ehrenfeld-Reporterin. Sie arbeitet als freie Journalistin und unterrichtet auch Journalismus-Studenten. Der Ehrenfeld-Reporter ist für sie eine Plattform, um neuen Multimedia-Journalismus auszuprobieren. “Ich wünschte nur, ich hätte mehr Zeit dafür”, sagt Blass. Doch sie stellt jede Menge interessante Infos für Ehrenfelder ein: Zum Beispiel den Kommerztipp Ehrenfeldgürtel-Gürtel oder eine Karte, wo es in Ehrenfeld besonders laut ist. Auch mit Bildergalerien und Videos experimentiert Blass. Über 1000 Klicks sammelt sie so im Monat auf ihrer Seite.
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Die Seite gibt es bereits seit Oktober 2005. Martin Schon und Florian Latzel haben köln-mülheim.net gegründet, weil sie erstens ihr Veedel lieben und zweitens freie Software. (Für Interessierte: Die Seite läuft mit Drupal.) Die beiden Mülheimer arbeiten auch im IT-Bereich. Zu ihnen stieß Friedrich Zöller, der als Jahrgang 1930 wohl Kölns ältester Blogger ist. Auf seiner Seite postet der ehemalige Postbote historische Fotos und Videos, in denen er beispielsweise kölsche Abzählreime liest. Köln-mülheim.net möchte eine Platform für Mülheimer sein, weswegen rund ein Drittel der Beiträge nicht von den dreien stammt. Monatlich kommen mehr als 1000 Leser auf die Seite.
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Aus Kalk kommen gleich zwei Linktipps. Unter koeln-kalk.blogspot.com bloggt Anja Sauerwald, eine Online-Texterin, und unter Kalkpost die Online-Agentur Büro für Brauchbarkeit. Beide Seiten sind aber nur Nebenprojekte. Sauerwald postet nur etwa ein bis zwei Beiträge im Monat auf Köln-Kalk. “Da ich schon lange und gerne in Kalk lebe, nutze ich die Seite, um subjektiv auf Themen verweisen, die mir auffallen und die ich für erwähnenswert halte”, sagt Sauerwald.
Auch im Büro für Brauchbarkeit haben Kundenaufträge Vorrang. Doch auf Kalkpost gibt es trotzdem Schönes zu entdecken (neben dem Layout): eine Google-Maps mit den “Lieblings-Lokalen, -Geschäften, -Galerien und -Räumen in Kalk” der Macher, coole Termine und eine Kolumne der Autorin Isabelle Reiff, in der sie beispielsweise kritisiert, dass in Ehrenfeld auf dem Helios-Gelände ein zweiter schrecklicher Köln-Arcaden-Einkaufstempel entstehen könnte.
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Über Rodenkirchen schreibt Frank Fuchs vom Pegelanstieg bis zum lokalen Feuerwehreinsatz. Da fährt Fuchs sowieso beruflich hin: Er betreibt die Foto- und Videodatenbank Presseruf.de, auf der Redaktionen Bilder von Feuerwehreinsätzen und ähnlichem finden.
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Andreas Vogel und Margit Dorn betreiben Porz erleben. Der Kommunikationswissenschaftler und die Kulturwissenschaftlerin sind hauptberuflich Medienberater. Die Seite gibt es seit 2010 und ruft Porzer dazu auf, für die Seite zu schreiben, um eine große Bandbreite an Themen zu erreichen. So gibt es nicht nur Artikel zur Lokalpolitik, sondern auch einen Text über Porzer Hip-Hop-Größen, die endlich erklären, warum der Stadtteil Porz heißt: Das steht für Personen ohne richtiges Zuhause.
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Gerd Franke berichtet über den Ebertplatz und die anliegenden Veedel. Er sieht seine Seite nicht als Blog, sondern als Lokalarchiv. Er veröffentlicht regelmäßig Linktipps vor allem auf interessante Zeitungsberichte. Hauptberuflich unterricht Franke Webdesign und -technologie, ehrenamtlich engagiert er sich beim Götterboten, dem Rundbrief des Fördervereins Eigelstein.
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Wir hoffen, dass diese Liste komplett ist. Haben wir jemanden vergessen? Dann bitte einfach kommentieren oder eine E-Mail schicken, und wir ergänzen den Text.
Diese Liste ist Teil unseres Kölner Bloggerverzeichnis, das sich auf der Startseite unten rechts befindet. Sie kennen einen Blog aus Köln, den wir vorstellen sollen oder schreiben selber einen? Auch hier sind wir für Hinweise dankbar.













Bitte den Tippfehler berichtigen, es heißt Mülheim mit nur einem “h”!
Seit kurzem blogge ich auch über Köln und Umland, einfach mal reingucken:
http://neuesvunkaett.blogspot.com/
Hey Katharina,
danke für den Hinweis, der Tippfehler wurde soeben behoben! :)
Beste Grüße,
Jan
Hi Jan,
danke für die Info! Wäre beim Link ja auch nicht so toll gewesen ;-)
Grüße von Katharina
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Disqus
Gesendet: 09.01.2011 12:06:54
An: kaettv@web.de
Betreff: [elfnachelf] Re: Welche Kölner Lokalblogs sind lesenswert?