Bahnhofsmission doch nicht am Ende, Update, 27. Juni 2011: Wir hatten hier über einen Beitrag der Aktuellen Stunde des WDR berichtet, nachdem es die Bahnhofsmission im Kölner Hauptbahnhof nach einem Umbau in der vorherigen Form nicht mehr geben wird. Dabei entstand der Eindruck, dass nicht mehr alle bedürftigen Menschen in die Bahnhofsmission kommen dürften. Wie die Betreiber der Bahnhofsmission, das Diakonische Werk Köln und der katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, nun mitteilen, ist das nicht richtig. Demnach werde es das bisherige Angebot auch nach dem Umbau geben und die Mission weiterhin Anlaufstelle für alle Menschen sein. Während des Umbaus der Bahnhofsmission seit dem 1. Juni werde es einen Notdienst geben, der sich ebenfalls auf Gleis 1 befinde. Die geplante Kinderlounge, in der allein reisende Kinder betreut werden, werde ein zusätzliche Angebot darstellen und nichts ersetzen. Nach Angaben der Missions-Betreiber wird der WDR in der Aktuellen Stunde eine Gegendarstellung senden. Der alte Film wurde von der Homepage gelöscht. Wir bitten, die falsche Darstellung aufgrund des WDR-Beitrages zu entschuldigen.
Korruption im Rheinland: Kölner Ermittler sind offenbar einem großen Korruptions-Fall auf der Spur. Wie focus.de berichtet, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft gegen ein Netzwerk, das Firmen im Rheinland wie Bayer, Lanxess, die Deutsche Post und Netcologne um Millionen von Euro betrogen haben soll. Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld bestätigte demnach, dass gegen 43 Beschuldigte ermittelt werde. Dem Bericht zufolge haben mehrere Firmen aus dem Bereich der Informations- und Nachrichtentechnik den großen Unternehmen jahrelang zu hohe Rechnungen gestellt und wurden von bestochenen Mitarbeitern der Konzerne gedeckt.
BAP vor dem Dom: Das Kölner Wochenende stand ganz im Zeichen von BAP, die ihr 35. Bühnenjubiläum und den 60. Geburtstag von Sänger Wolfgang Niedecken mit zwei großen Konzerten auf dem Roncalliplatz feierten. In ungewöhnlichem Gewand kamen die BAP-Lieder am Freitagabend daher, als Niedecken die Hits zusammen mit der WDR-Big-Band darbot. Rundschau-online.de zeigt sich begeistert, schreibt von 5.000 Zuschauern und einem Abend, der sich vor allem wegen der Big Band musikalisch auf höchstem Niveau bewegt habe. Am Samstag gab es dann BAP pur, wobei das am Anfang nicht ganz stimmte: Wie ksta.de schreibt, verzögerte das Glocken-Geläut des Doms den Konzert-Beginn, so dass sogar die Verschwörungstheorie die Runde gemacht habe, Kardinal Meisner persönlich habe das Geläut verlängert, um die wenig gottesfürchtigen Musik zu verhindern. Geklappt hat das nicht und so revanchierte sich die Band dann auch unter anderem mit einer Version des Rolling-Stones-Klassikers Sympathy for the devil. Weniger Sympathie hegt Wolfgang Niedecken nach Angaben von rundschau-online.de allerdings für die Lärmschutzbestimmungen, die das Konzert nur bis 22 Uhr zuließen. “Das wir wohl das letzte Mal gewesen sein, dass wir am Dom gespielt haben”, wird ein angefressener Niedecken zitiert. Wenn das wirklich so kommt, bleiben nur Videos des Konzertes am Samstag, wie dieses hier:
Beckett im Schauspielhaus: Mit Warten auf Godot von Samuel Beckett bringt das Schauspiel Köln einen bekannten Stoff auf die Bühne, der am Freitag Premiere hatte. Regisseur Thomas Dannemann inszeniert das Drama nicht als absurdes Theater, sondern findet laut Deutschlandfunk einen neuen Zugang zu dem Stück und bindet es in eine Anstalts- oder Lager-Szenerie ein. Damit greift er die These auf, dass Beckett in den zwei Wartenden Wladimir und Estragon zwei französische Juden nachzeichnet, die während der deutschen Besatzung durch die Nazis auf eine Fluchtmöglichkeit warten. Fazit der Rezensentin: “Ein schwerer, ein mutiger Abend, der einen länger nicht loslassen wird.” Ein Video von der Premiere und Zuschauer-Reaktionen zeigt wdr.de.








[...] Strenge Lärmschutzgesetze machen Open-Air Konzerten in Köln das Leben schwer. Am Wochenende erst hatte sich BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken über das “Landesimmissionssch…. Dem zufolge herrscht um 22 Uhr Nachruhe. Die Stadt kann zwar Ausnahmegenehmigungen erteilen, doch [...]