Winterdienst: Draußen ist Frühling, doch die Kölner diskutieren noch über den Winter. Darüber berichtet welt.de. Denn im vergangenen Jahr schafften es die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) kaum, Eis und Schnee von den Straßen zu schaffen. Deswegen will die AWB nun die Streusalzmenge auf 6000 Tonnen verdreifachen, außerdem müsste eine zweite Lagerhalle angemietet werden. Der Rat muss noch zustimmen, ob er bereit ist, dafür 1,5 Millionen auszugeben. Allerdings ist das Streusalz nur drei Jahre haltbar – ein Problem, falls die kommenden Winter besonders mild werden sollten. Zudem plant die AWB, sich mit den anderen Streudiensten von den Kölner Verkehrsbetrieben und des Straßenamts besser abzustimmen und sie will Anlieger verstärkt über ihre Räum-Pflicht informieren.
Jugendamt: Das Kölner Jugendamt hat im vergangenen Jahr 690 Kinder aus ihren Familien geholt – das sind durchschnittlich zwei Kinder pro Tag. Wie rundschau-online schreibt handelt es sich dabei oft um eine 24-stündige Notaufnahme zum Wohle des Kindes. 2010 haben sich insgesamt 18.000 Menschen beim Jugendamt gemeldet, die befürchteten ein Kind aus ihrer Umgebung sei in Gefahr. In 2000 Fällen griff das Jugendamt ein, 197 Mal beantragte es den Entzug der elterlichen Sorge beim Familiengericht. Immer mehr Familien brauchen Unterstützung: 2003 half das Jugendamt noch in knapp 5000 Fällen, 2010 waren es schon über 6000. Jugenddezernentin Agnes Klein vermutet, dass die gestiegenen Zahlen mit der größeren Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zusammenhängen.
Messe: Der Streit um die Messehallen in Deutz ist vertagt. Die Messegesellschaft, deren Haupteigentümer Stadt Köln und der Hallenbesitzer, der Oppenheim-Esch-fonds, einigten sich auf einen Interimsvergleich, berichtet welt.de. Bis Ende 2014 zahlt die Kölnmesse demnach wieder mehr Miete als die zuletzt eigenmächtig gekürzte Pacht. Der Oppenheim-Esch-Fonds verzichtet im Gegenzug auf eine Räumungsklage. Die hohen Mieten von jährlich 20,7 Millionen Euro hatte die Messe immer wieder als Grund für hohe Verluste genannt. Messe-Geschäftsführer Gerald Böse stellte Pläne für eine Umstrukturierung und Sparmaßnahmen vor.
Birkenmord: Ein 30-jähriger Kölner hat in der Nacht zum 1. Mai eine Birke im Römerpark in der Südstadt gefällt, die Anwohner dort gepflanzt hatten. Die Polizei fasste den Dieb gestern, berichtet ksta.de. Die Anwohner hatten in einer Todesanzeige, die sie an den Baumstumpf hefteten, von “Ermordung” gesprochen. Der Täter entschuldigte sich und versprach, eine neue Birke zu pflanzen. Das gleiche Schicksal wie die Südstadt-Birke haben auch zwei Linden an der Rheinuferstraße erlitten.







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