Sechzehn Grad und Wolken am Himmel, dazu 92 Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Klingt nicht gerade nach einem optimalen Wetterbericht für ein sonniges Freiluft-Wochenende. Doch die Feierplaner am Rhein haben es sich nun mal so überlegt: Am Samstag Rheinkultur in Bonn, am Sonntag dann der Christopher Street Day in Köln. Schöner wäre da doch ein bisschen Sonnenschein.

So leer wird es am Samstag nicht in der Bonner Rheinaue. Foto: Tim Dobbelaere auf Flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Nach einer ersten Absage, Retter-Shirts und einem gescheiterten Retter-Konzert, gibt es in diesem Jahr trotz allem eine Rheinkultur. Die 29. um genau zu sein. Mit dabei Chartgrößen wie Dick Brave and the Backbeats, Razorlight oder Jupiter Jones. Für die rockigere Fraktion sind die Apokalyptischen Reiter und The Subways als Headliner engagiert. Die HipHop-Bühne wird Jeru the Damaja als letzter bespielen, auf dem Tanzberg wird es wie eh und je elektronischer zugehen. Das schönste an der Rheinkultur ist aber nicht die Musik, sondern die An- bzw. Rückreise in den fast leeren Zügen der deutschen Bahn. Nein im Ernst, macht euch, wie immer, auf die längste Bahnfahrt eures Lebens gefasst.
httpv://www.youtube.com/watch?v=OHSe-GWPR8Q
Wer danach noch stehen kann, dem sei das Artheater in Ehrenfeld ans Herz gelegt. Dort stimmt die My Secret Garden Party mit Elektro und Indie auf den Christopher Street Day ein. Der kommt am Sonntag ab 12 Uhr mit der Parade durch die Innenstadt zum Höhepunkt. Startpunkt ist die Deutzer Brücke, über Schildergasse, Aposteln Straße und Breite Straße geht es bis zum Dom. Den vollständigen Verlauf gibt es hier. Von zu Hause aus lässt sich die Parade auch verfolgen: Center.tv überträgt live.







Elfnachelf abonnieren
Follower: 386
Kreise: 2
Fans: 884