Steffenhagen geht, ist er krank oder sauer? Polizeipräsident Klaus Steffenhagen geht bereits Ende September in den Ruhestand und somit neun Monate früher als geplant. Unklar ist, warum der 64-Jährige früher aufhört. Die offizielle Version nennt gesundheitliche Gründe. “In enger Abstimmung mit meiner Familie und auf Anraten meiner Ärzte habe ich mich aber bereits jetzt, einige Monate vor meiner regulären Pensionierung im Mai 2012, zu diesem Schritt entschlossen”, wird Steffenhagen in einer Pressemitteilung zitiert. Steffenhagen leidet an einer schweren Fußinfektion. Nach Informationen von express.de fühlt er sich aber von der Entscheidung der Landesregierung, Köln keine zusätzlichen Polizisten zur Verfügung zu stellen, gedemütigt und nimmt deswegen seinen Hut.
FC bekommt die Hütte voll und Solbakken sorgt sich um seinen Stolz: Null Punkte, 1:8 Tore, Tabellenletzter: Der FC steckt bereits nach zwei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga tief in der Krise. Dabei hatte das Spiel am Samstag gegen den FC Schalke 04 so gut begonnen: Nach einem schönen Angriff über Jajalo und Peszko erzielte Podolski den Führungstreffer in der 12. Minute. Und der FC hatte das Spiel im Griff, spielte hinten sicher und souverän. Das wurde aber zunichte gemacht, als Huntelaar kurz vor der Pause einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter verwandelte. Und verwandelt kamen die Mannschaften auch aus der Kabine, Schalke schnell und druckvoll, der FC behäbig und orientierungslos. Nach drei Minuten stand es 3:1 für Schalke und das Spiel war gelaufen. Schalke machte noch zwei Tore, dem FC gelang überhaupt nichts mehr und wirkte beängstigend hilflos. Und leider machte Trainer Stale Solbakken nach dem Spiel keinen viel besseren Eindruck: “Im Inneren ist es für mich die Hölle. Ich spüre sehr großen Druck seitens der Fans und der Medien, auch auf meine Person. Dabei sind es nicht die Medien, die mich leiden lassen, sondern mein verletzter Stolz”, wird er bei spox.com zitiert. Der Druck wird beim kommende Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern sicher nicht kleiner werden.
Nachtflugverbot, Bundes- vs. Landesregierung: Im Streit um das Nachtflugverbot am Flughafen Köln/Bonn hat sich jetzt auch die Bundesregierung eingeschaltet. Sie äußert in einem Brief an die Landesregierung nach Informationen von ksta.de Zweifel daran, dass das Land rechtmäßig vorgeht. Das Bundesverkehrsministerium behalte sich “fachaufsichtliches Einschreiten” vor, sollte ein Nachtflugverbot erlassen werden. Zuletzt hatte ein Gutachten im Auftrag der Landesregierung die Ansicht bestätigt, dass die Nachtfluggenehmigung auf Grundlage der neuen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts wieder entzogen werden kann (wir berichteten).
Dem Ordnungsamt ist es am Brüsseler Platz zu leise: Das Ordnungsamt will wissen, wie laut es abends am Brüsseler Platz wirklich ist. Wie radiokoeln.de berichtet, sollen bis September Daten gesammelt werden. Das schlechte Sommerwetter verfälscht die Daten aber womöglich, weil sich bei Regen weniger Menschen auf dem Platz aufhalten. Was die Anwohner wahrscheinlich weniger stört. Eine Räumung des Platzes schließt Ordnungsamtsleiter Robert Kilp laut radiokoeln.de weiter aus.
Rewe-Hacker stellt sich: Der Mann, der eine Internetseite des Handelskonzerns Rewe gehackt und 50.000 Kundendaten gestohlen hat, hat sich selbst gestellt. Wie die Welt berichtet, hat sich der 23-Jährige in Begleitung seines Anwalts im niederrheinischen Geldern in Polizeigewahrsam begeben. Die Polizei hatte bereits vor über eine Woche die Wohnung des Verdächtigen durchsucht (wir berichteten), konnte ihn aber bisher nicht fassen.
KNDM, viel vor, wenig dahinter? In einem längerem Portrait beschäftigt sich tagesspiegel.de mit Konstantin Neven DuMont und seinen vielen Plänen nach seinem Aus beim DuMont-Verlag. Mit seinem Portal kndm.de und einer neuen, noch zu gründenden Partei hat er viel vor, bisher ist aber wenig passiert. “Im Kopf sind Sachen ja immer schnell ausgedacht, aber sie dann umzusetzen, dauert manchmal doch länger als geplant. Das ist für mich schwierig, denn ich bin eher ein ungeduldiger Mensch”, sagt Neven DuMont im Text dazu. Auch bei Google+ äußert er sich und bestreitet, dass er ein “Alles-Woller” sei. Dass er allerdings ein Alles-Macher ist, hat er bisher auch nicht bewiesen.








[...] mit 64 Jahren in den frühzeitigen Ruhestand – und führte dafür gesundheitliche Gründe an (wir berichteten). Der Chef der Polizei wird auf Vorschlag des Landesinnenministers von der Landesregierung ins Amt [...]