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Mehr Staus durch Tempolimit?
Kritik am Tempolimit: Am neuen Tempolimit auf der Rheinuferstraße gibt es auch Kritik aus der Wissenschaft. Stauforscher Professor Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen glaubt nicht, dass es durch die Herabsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu weniger Staus kommt. “Um Stau zu vermeiden, hilft eine Reduzierung von 70 auf 50 Stundenkilometern überhaupt nichts”, sagte Schreckenberg auf Welt Online. Bei Tempo 50 würde Autofahrer langweilig und sie würden unaufmerksam, so Schreckenberg. Das führe zu plötzlichen Bremsmanövern und verursache mehr Staus. Die Stauforschung hat gezeigt, dass auf Autobahnen der Verkehr bei Tempo 80 am flüssigsten fließt. Für eine Stadtstraße wie die Kölner Rheinuferstraße wären laut Stauforscher Schreckenberg Tempo 70 und längere Grünphasen der Ampeln das Beste für einen flüssigen Verkehr. Ein wichtiges Argument für das neue Tempolimit gibt es aber: “Der einzige Grund, warum eine Tempodrosslung auf dieser Strecke Sinn macht, ist die verbesserte Sicherheit”, sagte Schreckenberg.
Wohnungsbau: Trotz der angespannten Haushaltslage, will die Stadt ein rund 35 Millionen Euro schweres Kreditprogramm für den Neubau von Wohngebäuden auflegen. Wie ksta.de berichtet, brachten SPD und Grüne einen entsprechenden Antrag ein. Eigentlich fördert die Landesregierung den Bau von Sozialwohnungen, auf die zum Beispiel Hartz IV – Empfänger Anspruch haben. Doch weil die rot-grüne Koalition auf Landesebene vom Verfassungsgerichthof zum Sparen gezwungen wurde, musste sie die Wohnungsförderung zusammenstreichen. Laut ksta.de haben rund die Hälfte aller Kölner Anspruch auf sozialgeförderte Wohnungen mit niedrigen Mieten, doch es gibt nur etwa 42 000 solcher Wohnungen. Mit dem Kreditprogramm will die Stadt Investoren anlocken, die sich das Geld zum günstigen Zinssatz von rund einem Prozent leihen können. Da die Stadt für das Programm selber einen Kredit aufnehmen muss und dafür höhere Zinsen zahlt, wird sie laut SPD und Grüne in den kommenden zwei Jahren durch die Wohnungsförderung etwa 1,65 Millionen Euro Verlust machen.
Helios-Gelände: Der Bau einer Modellschule auf dem Heliosgelände in Ehrenfeld wird immer wahrscheinlicher. Bezirksbürgermeister Josef Wirges sprach sich offen für den Plan der Stadtverwaltung aus und auch die Bürgerinitiative Helios unterstützt die geplante Schule. “Eine Schule ist allemal besser als ein Einkaufscenter”, sagte Hans-Werner Möllmann, Sprecher der Bürgerinitiave auf ksta.de. Wenn die Schule gebaut wird, müsste sich aber auch die Bürgerinitiative von einigen Plänen verabschieden, die sie für das Helios-Gelände entwickelt hatte. Laut ksta.de würde die Schule rund die Hälfte des 40 000 Quadratmeter großen Grundstücks einnehmen. Wenn es zu dem Schulbau kommt, will die Stadt das Gelände definitv kaufen, sagte Schuldezernentin Agnes Klein. Die Schule von einem Investor bauen zu lassen und dann zu mieten, sei zu teuer.







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