Meisner freut sich auf den Papst: Natürlich hat auch der Kölner Kardinal Joachim Meisner eine Meinung zum bevorstehenden Deutschlandbesuch des Papstes und zu den teils kritischen Reaktionen darauf. Im Interview bei domradio.de vergleicht er Bundestagsabgeordnete, die der Rede von Benedikt XVI. im Bundestag fern bleiben wollen, mit von bösen Geistern Besessenen, die in der Bibel erst gegen Jesus waren und dann von ihm geheilt wurden. “Die letzten Reaktionen erinnern mich an eine rational nicht nachvollziehbare Anti-Papst-Besessenheit”, sagt Meisner. Der Papst komme nicht, um Gegensätze aufzureißen, aber auch nicht, um zu verkleistern. “Er wird gerade rücken, dass das Christentum nicht ein Störenfried Europas ist, sondern seine Wurzeln darstellt.”

Kardinal Meisner freut sich auf den Papst, aber nicht über aufmüpfige Abgeordnete. Foto: Erzbistum Köln
Bürger wollen Hallenbäder behalten: Für den Erhalt der Hallenbäder in Nippes, Weiden und Rodenkirchen haben am Samstag 500 Menschen demonstriert. Laut ksta.de zogen die Demonstranten vom Rudolfplatz zum Agrippabad. Die Stadt will die Bäder in Nippes und Weiden schließen, das Bad in Rodenkirchen soll nur noch für Vereine geöffnet sein. Als Ersatz sollen die neuen Bäder am Lentpark und in Müngersdorf dienen (wir berichteten). Die Stadt will dadurch Kosten sparen, vor allem älteren Bewohnern der betroffenen Viertel sind aber die Wege in die neuen Bäder zu weit, wie rundschau-online.de berichtet.
Kritiker loben Oper: Die Neuinszenierung der Oper Krieg und Frieden von Sergej Prokofjew nach der Romanvorlage von Lew Tolstoi an der Oper Köln sorgt für einige Furore. Das Deutschlandradio spricht von einer “klugen Inszenierung” und von “Sängerdarstellern von Format am Werk, denen es gelingt, die psychologische Komplexität der Romanfiguren Tolstois in die Oper hinüberzuretten”. Auch das Publikum zeigte sich von der Aufführung unter Regisseur Nicolas Brieger und Dirigent Michael Sandlerling begeistert. Auch die Hochkultur-Postille bild.de lobt die Aufführung und schreibt von einer “gewagten, aber gelungenen” Saisoneröffnung. Die weiteren Termine und Karten gibt’s auf der Homepage der Oper.
FC besiegt Bayer, verliert aber Geromel: Nach dem grandiosen 4:1-Derbysieg des FC gegen Bayer 04 Leverkusen sollte eigentlich eitler Sonnenschein herrschen, allerdings gibt es einen großen Wermutstropfen: In der 86. Minute zog sich Kapitän Pedro Geromel einen Riss des rechten Außenmeniskus’ zu. Laut FC-Homepage wird der 26-Jährige heute bereits operiert und fehlt der Mannschaft für unbestimmte Zeit. Dennoch lässt der Sieg und vor allem das Zusammenspiel zwischen Lukas Podolski und Milivoje Novakovic auf bessere Zeiten hoffen. Da scheint der kritische Kommentar von Elfnachelf-Redakteur Malte Buhse von vergangener Woche zum neuen FC-System und der Leistung von Novakovic ja ungeahnte Früchte zu tragen.







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