Sex and Drugs and Tschüss: Die Rockerbande Mongols hat offenbar Köln verlassen. Das haben ihre Mitglieder der Kölner Polizei gesagt, zitiert die Rundschau Polizeibeamte. Grund sei der Druck der Polizei auf die Gang gewesen. Immer wieder habe es nervende Razzien und Ermittlungen gegeben. Die Polizei hat der Rundschau bestätigt, dass keine Mongols mehr durch Köln fahren. Auch in Kiel und Bremen haben sie zuletzt ihre Segel gestrichen. In Köln hatten sich die Mongols erst im Juni gegründet.
RTL befreit: Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK haben gestern Nachmittag die Senderzentrale von RTL in den Messehallen gestürmt. Sie forderten laut der Nachrichtenagentur dpa, dass der RTL ihre Forderung sende, den inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan freizulassen. Polizeiangaben zufolge haben Einsatzkräfte der Polizei die 34 Personen am Abend nach fünf Stunden aus dem Gebäude getragen.
Teurer Wohnen: Nirgendwo in NRW sind die Mieten höher als in Köln. Das geht aus dem Wohnungsmarktreport der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hervor. Demnach verlangen Vermieter in NRW im Schnitt eine Kaltmiete von 5,76 Euro pro Quadradmeter und Monat. In Köln sind es dagegen 8,28 Euro, im Postleitzahlenbereich 50678 (Köln Altstadt-Süd) sogar 18,60 Euro. Im Stadtgebiet am günstigsten zur Miete wohnen kann man in Porz und Chorweiler.
Und das ist auch gut so: Noch etwas ist in Köln höher als anderswo — der Optimismus der Menschen, sagt jedenfalls die Zuversichtlichkeitsstudie des Versicherungskonzerns Allianz und der Universität Hohenheim. Ihr zufolge bewerten 43 Prozent der Kölner die Perspektiven Deutschlands positiv. Das ist bundesweit ungeschlagen – in Düsseldorf beispielsweise sehen das nur 27 Prozent so. Auch für ihre persönliche Zukunft sind Kölner besonders optimistisch. Die Studie beruht auf repräsentativen Umfragen per Telefon. Detailergebnisse für Köln gibt es hier als pdf.
Noch mehr Tempo 50: Nach der Rheinuferstraße soll bis Ende des Jahres auch auf Teilen der Riehler Straße Tempo 50 eingeführt werden. Koeln.de zufolge werden auch Ampeln umprogrammiert, was 20.000 Euro kosten soll. Wirbel um Ampeln macht auch express.de. Dort ist zu lesen, dass die Kölner Ampeln länger gelb sind als in anderen Städten. Dafür verantwortlich soll ein inzwischen verstorbener Verkehrsrichter sein, der in den 70er Jahren eine zu kurze Gelbphase kritisiert hatte.
Ermittler kommen voran: Nach Informationen des Handelsblatts will die Staatsanwaltschaft Köln ein Teil ihrer Ermittlungen wegen Untreue bei der heutigen Deutsche-Bank-Tochter Sal. Oppenheim bald abschließen. Dabei gehe es um Untreuevorwürfe im Zusammenhang mit Immobilien. Ein Familienmitglied soll dem Bericht zufolge zu geringe Mietezahlungen für ein Haus der Bank bezahlt haben. Außerdem soll Sal. Oppenheim überhöhte Mieten für ein Bürogebäude bezahlt haben, das zu einem Fonds gehörte, an dem Führungskräfte des Bankhauses beteiligt waren.
Kaufrausch: Der renovierte Saturn am Hansaring lockte heute mit Sonderangeboten. Ksta.de hat Menschen getroffen, die seit 2.30 Uhr in der Nacht vor der Tür standen. Nachdem der Laden um 6.00 Uhr öffnete, stürmten Hunderte das Geschäft. Die Innenstadt war danach voller Saturn-Tüten. Konsum-Unwilligen wird geraten, das Gelände weiträumig zu umfahren.








[...] Im September hatten Anhänger der kurdischen Partei PKK das RTL-Gebäude in Deutz besetzt (wir berichteten). Sie wollten, dass der Sender ihre Forderung, Öcalan freizulassen, [...]