Stöpsel gezogen: Die Schwimmbäder in Nippes und Weiden werden vermutlich geschlossen. Zumindest der Sportausschuss hat am Dienstagabend mehrheitlich dafür gestimmt, darunter die SPD. In der Partei war zuvor lange unklar gewesen, wie sie zur geplanten Schließung steht. Kürzlich hatte sich noch eine Mehrheit der Parteibasis dagegen ausgesprochen. Kritiker bemängeln derweil, dass das neue Bad im Lentpark, das die Nippeser Schwimmhalle ersetzt, nicht barrierefrei ist. Die Stadtarbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände fordert, dass dort nachgebessert werden muss, wie ksta.de berichtet. Sonst könnten Menschen mit Behinderung nur mit Hilfe das neue Bad benutzen. Über die Schließung der Schwimmbäder in Nippes und Weiden stimmt der Rat am 15. Oktober ab.
Laute Stadt:Nicht nur wenn der FC ein Tor schießt, lärmt es durch die Kölner Straßen. Eine erstmals erhobene Studie zeigt, dass Köln und Bonn die lautesten Großstädte in NRW sind. Das berichtet Welt online. Bundesweit liegt Bonn auf Platz 4, Köln einen Rang dahinter. Die Forscher vom Fraunhofer-Institut haben gemessen, wie viele ruhige Orte eine Stadt hat. Ruhig bedeutet hier: Weniger als 55 Dezibel Lärmpegel. In Köln ist mehr als die Hälfte der Stadtfläche lauter, ergibt die Studie. Die lauteste Stadt deutschlandweit ist Hannover, Münster gilt als leisester Ort.
Ausleih-Boom: Die Stadtbibliothek hat sich vom Saufen Internet- und Telefonmarkt die Flatrate abgeschaut – Kunden können seit Juli auch DVDs, CDs, eBooks oder Sprachkurse ohne Aufpreis ausleihen. Dadurch ist der Andrang gestiegen: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Stadtbibliothek einen Ausleih-Anstieg um fast ein Viertel. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Die Ausleihe von elektronischen Medien ist im selben Zeitraum sogar um drei Viertel gestiegen. Der Jahresbeitrag kostet nun 38 Euro pro Jahr, ermäßigt 28 Euro.
Tempo 50 am Rhein: Die Geschwindigkeit drosseln muss man ab Freitag am Rheinufer. Statt 70 darf dort nur nur Tempo 50 gefahren werden. Das berichtet der WDR. Laut der Stadt ist das Ziel, der Verkehrsfluss zu verbessern und die Straße sicherer und leiser zu machen. In Zukunft sollen alle Verbindungsstraßen in Köln auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern umgestellt werden.
Kranke Stadtverwaltung: Täglich meldeten sich rund sieben Prozent der 17 000 Beschäftigten in der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr krank. Diese Zahlen legte die Verwaltung dem Rechtsausschuss des Rates vor, wie ksta.de berichtet. So einen hohen Krankenstand gab es zuletzt 2002. Durch die vielen leeren Arbeitsplätze mussten Kollegen mehr arbeiten, die Überstundenzahl stieg deshalb auf mehr als 365 000. Damit liegt die Stadt im bundesweiten Trend, in den meisten Verwaltungen steigt der Krankenstand. Am häufigsten fehlten Mitarbeiter im Baudezernat. Grund ist laut der Stadt das hohe Durchschnittsalter der Belegschaft. Anscheinend werden Ältere öfter krank.
Neuer Polizeipräsident: Wolfgang Albers übernimmt die Führung der Kölner Polizei. Das schreibt sie in einer Pressemitteilung. Der 55-jährige wird zum 26. September Nachfolger von Wolfgang Steffenhagen. Albers war mehrere Jahre Polizeipräsident in Bonn, hat also Erfahrung in der Führungsposition.








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