Transparenz-Portal jetzt für Köln: Das Portal abgeordnetenwatch.de hat einen lokalen Dienst in Köln gestartet. Ab heute können Kölner Bürger ihre Fragen zum Haushalt, zur Nord-Süd-Bahn oder zum Helios-Gelände direkt an die Kölner Stadträte richten. Auf der Internetplattform können Neugierige seit 2004 die Abgeordneten verschiedener Parlamente öffentlich befragen, etwa zu Nebeneinkünften. Bevor Köln an der Reihe war, erweiterte abgeordnetenwatch seinen Dienst bereits in Bonn, Aachen und Leverkusen. Weitere sollen folgen. “Sobald ein Bürger alle Stadträt zusammengetragen hat, kann eine neue Kommune in das Projekt eingebunden werden”, sagte abgeordnetenwatch-Vertreter Roman Ebener zu Report-K. Denn um selbst zu recherchieren, fehlt den Initiatoren die Zeit.

Neuer Container-Umschlagplatz: Künftig sollen sich auch in Niehl Güterzüger tummeln, um be- und entladen zu werden. Bild: bahnmeisterei auf flickr.com (CC-BY 2.0)
Neues Containerterminal: Das Bundesverkehrsministerium und die Stadt Köln haben in dieser Woche den Startschuss für ein neues Güterverkehr-Drehkreuz im Kölner Norden gegeben. Im Industriepark Köln-Nord werden auf dem Gelände ehemaligen ESSO-Raffinerie neun Bahngleise gebaut. Mit sechs Kränen sollen später rund 400.000 Container pro Jahr von der Schiene auf die Straße oder oder umgekehrt verladen werden, ähnlich wie am südlichen Umschlagbahnhof Köln-Eifeltor. Laut koeln.de bezahlen Stadt und Bund für das Vorhaben 84,5 Millionen Euro. Die erste Baustufe solle schon 2013 fertig sein, teilte die Hafen- und Güterverkehr Köln mit (PDF).
Ein Herz für Wildpinkler: Inzwischen müssen Wildpinkler in Köln laut aktuellem Bußgeldkatalog bis zu 100 Euro bezahlen, wenn sie erwischt werden. Ein Problem ist das nicht nur an Karneval: Wohin, wenn das Kölsch raus will, aber keine Toilette in Sicht ist? Abhilfe schaffen da die “Urilifte”. Zumindest für Männer, die sich von drei Seiten an die Metallsäule stellen können. Die modernen Pinkel-Terminals fahren abends aus dem Boden und morgens wieder hinein. Wie vor dem Bayenturm, wo Frauenrechlerin Alice Schwarzer und Kolleginnen ein Dokumentationszentrum betreiben. der Urilift werde ständig genutzt, sagte der Betreiber der Kölnischen Rundschau. Ein weiterer steht ander Severinsbücke. Die CDU fordert jetzt, mehr dieser 35.000 Euro teuren Säulen aufzustellen. Dem “Kampf gegen Wildpinkler” hat die Partei sich auf ihrer Webseite verschrieben. Für Frauen gibt es indes noch keine Lösung.
Pokal-Aus: Für den 1. FC Köln ist der Weg nach Berlin schon in Hoffenheim zu Ende gegangen. Am Dienstagabend verlor der FC das DFB-Pokalspiel im Rhein-Neckar-Stadion mit 2:1 und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Dabei hatten die Kölner eine frühe Führung erzielt: Jajalo erwischte in der sechsten Minute eine schwer zu verwandelnde Flanke als Volley-Aufsetzer und brachte die Kölner nach vorn. Es folgten verpasste Chancen in der ersten Halbzeit und eine gelbe Karte für Lukas Podolski, bis Obasi fünf Minuten vor der Pause den Ausgleich erzielte. Fünf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit schoss Musona dann das 2:1 und besigelte Kölns erneute Niederlage.
Moschee-Streit: Offenbar schwelt der Streit zwischen den Bauherren und dem Architekten der Kölner Moschee schon seit Jahren. Die FAZ liefert in ihrer Online-Ausgabe einen Übersichts-Text zum Konflikt. Auch ksta.de legt nach und beantwortet die wichtigsten Fragen und konzentriert sich vor allem auf den Bauherren, die Ditib. (Wir berichteten).







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