Anwohner wehren sich gegen Flugplatz
Widerstand gegen Hubschrauber-Flugplatz: In den Kölner Stadtteilen Kalk und Buchforst wehren sich Anwohner gegen die Pläne der Stadt, auf einer ehemaligen Deponie einen Rettungshubschrauber-Flugplatz zu bauen. Zu einer Informationsveranstaltung der Stadt kamen laut ksta.de rund 400 Veedel-Bewohner. Sie lehnen den Flugplatz vor allem wegen des Lärms ab, den der Rettungshubschrauber ihrer Meinung nach verursacht. „Wir glauben nach unseren Messungen bei den Probeflügen, dass sich die Lärmsituation nicht signifikant verschlechtert“, sagte Stadtdirektor Guido Kahlen laut ksta.de. Die Anwohner in Kalk und Buchforst sehen das anders und schlagen als Alternativstandort das frei werdende Heeresamt vor, wo es bereits einen Hubschrauber-Landeplatz gibt.
Neue Gesamtschulen: Schuldezernentin Agnes Klein kündigt im Interview mit ksta.de den Bau neuer Gesamtschulen in Köln an. Eine neue Schule könnte laut Klein auf dem Gelände der Dom-Brauerei in Bayenthal entstehen, wo nach den gescheiterten Plänen zum Neubau der Fachhochschule viel Platz ist. Auch in Nippes könnte eine Gesamtschule gebaut werden. Auf dem Helios-Gelände in Ehrenfeld will die Stadt weiterhin eine Modellschule errichten. Schuldezernentin Klein will aber zunächst das Moderationsverfahren mit den Anwohnern abwarten. „Sollte sich zeigen, dass die Bevölkerung diese Schule dort nicht wünscht, müssen wir sie an einem anderen Standort realisieren. Aber danach sieht es im Moment nicht aus“, sagte sie auf ksta.de.
Scherz bekommt Abfindung: Der 1. FC Köln hat sich mit seinem ehemaligen Spieler Matthias Scherz außergerichtlich auf die Zahlung einer Abfindung geeinigt, berichtet goal.com. Scherz hatte eine Abfindung verlangt, nachdem der FC seinen Vertrag als Mitarbeiter in der Nachwuchsabteilung nicht verlängert hatte. Der Ex-Stürmer war mit seiner Forderung sogar vor das Kölner Arbeitsgericht gezogen. Beim ersten Verhandlungstermin im September konnten sich Scherz und der FC noch nicht einigen.
Polizei nimmt US-Nazi in Dellbrück fest
Nazitreffen: Die Polizei hat am Freitag David Duke, einen ehemaligen Anführerdes Ku-Klux-Klans im US-Staat Lousiana, in Köln festgenommen. Wie welt.de berichtet, war Duke war als Gastredner zu einer Veranstaltung der Neonazi-Gruppe “Freies Netz Köln” und der Kameradschaft “Sturm Rhein Sieg” eingeladen worden. Noch vor Beginn des Programms kontrollierte eine Hundertschaft der Polizei die Personalien der [...]
Willkommen zurück: Niedecken im Leben und der FC im Unglück
Der FC enttäuscht gegen Gladbach und schimpft mit sich selbst. Wolfgang Niedecken spricht über seinen Schlaganfall. Der Rat billigt 253 Millionen für die Theatersanierung und eine Ausstellung räumt mit dem Mythos des Nazi-freien Karnevals auf.
Kulturtipps zum Wochenende
Es weihnachtet schwer in Köln, dabei ist noch nicht mal Dezember. Passend dazu kann man an diesem Wochenende shoppen – oder das Ganze boykottieren und lieber gute Musik hören. Mehr auf www.elfnachelf.de
Einen Euro für einen giftigen Berg
Giftiger Berg: Die Stadt möchte auf einem ehemaligen Industriegelände in Buchforst einen Kalkberg kaufen, um ihn als Rettungshubschrauber-Flugplatz zu nutzen. Laut einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung soll der Berg nur einen Euro kosten. Der Preis ist allerdings nur auf den ersten Blick günstig, denn es drohen hohe Folgekosten. Der Kalkberg ist eine Deponie der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk, auf der viele giftige Stoffe wie Chloride und Blausäure lagern. „Das Risiko, welches mit dem Kauf auf Dauer übernommen wird, ist nicht sicher kalkulierbar“, schreibt daher Hans-Jochen Hemsing, Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, laut ksta.de in einem Brief an Stadtdirektor Guido Kahlen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von insgesamt 80 000 Euro für Grundwasser-Untersuchungen und andere Schadstoff-Messungen.
Ende der Fahrt: Bierbikes sind in Köln ein beliebtes Transportmittel. Vor allem Junggesellenabschiede werden gerne auf den rollenden Biertheken gefeiert. Doch damit ist jetzt Schluss. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Veranstalter von Bierbike-Touren eine Sondergenehmigung der Stadt brauchen. Die will die Kölner Stadtverwaltung aber nicht ausstellen, berichtet rundschau-online.de. „Auch bei pflichtgemäßem Abwägen aller Interessen wird es schwierig, Genehmigungen in der Innenstadt geben zu können“, sagte Ordnungsamtchef Robert Kilp auf rundschau-online. Auch Oberbürgermeister Jürgen Roters stellte klar, dass es keine Sondergenehmigung für Bierbikes geben wird.
Heißes Derby: Das Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wird nicht nur auf dem Spielfeld eine umkämpfte Partie werden. Auch die Polizei ist voll gefordert. Das Spiel gilt wegen der Rivalität beider Vereine als Riskospiel. Vor zwei Jahren wurde eine Straßenbahn, die Gladbach-Fans zum Stadion brachte, mit Flaschen und Steinen beworfen. Daher wird die Polizei ab dem späten Nachmittag eine Spur der Aachener Straße Richtung Stadion sperren, um den Straßenbahnen später Geleitschutz geben zu können. 48 bekannten gewaltbereiten Fans aus Mönchengladbach hat die Polizei die Einreise nach Köln verboten, berichtet rundschau-online.de. Auch 130 Kölner Hooligans dürfen nicht in die Nähe des Stadions kommen.
Der Tabellendritte aus Gladbach geht als klarer Favorit in die Partie, nachdem das Team am vergangenen Wochenende Werder Bremen mit 5:0 abgefertigt hat. Der FC ist aber zu Hause in dieser Saison besonders stark und hat die letzten drei Heimspiele ohne Gegentor gewonnen.
Sanierung von Oper und Schauspielhaus soll 253 Millionen Euro kosten
Bühnenumbau: Morgen fällt im Stadtrat die Entscheidung über den Umbau von Oper und Schauspielhaus. Grüne und CDU wollen auf jeden Fall zustimmen, berichtet rundschau-online.de. SPD und FDP haben zwar noch Bedenken, wollen die Sanierung aber nicht blockieren. Die Bauarbeiten werden bis 2015 dauern und sollen 253 Millionen Euro kosten. Neben baulichen Veränderungen wie dem Abriss der Parkhausbrücke am Opernhaus, sollen die beiden Spielstätten auch eine neue Technik und eine verbesserte Akustik bekommen.
Volle Wohnheime: Als Student eine Wohnung in Köln zu finden, scheint momentan fast unmöglich. Die Wohnheime des Kölner Studentenwerks haben 25 Prozent mehr Bewerber als im vergangenen Jahr, berichtet express.de. Um die 4 600 Wohnheim-Plätze bewerben sich zur Zeit 9 800 Studenten. Laut dem Statistischen Landesamt haben zum aktuellen Wintersemester 11 786 Erstsemester ein Studium in Köln angefangen.
Zweitwohnsteuer: Der Stadtrat will die Zweitwohnsteuer zum Teil abschaffen. Im Finanzausschuss stimmten alle Parteien für eine Änderung der Steuersatzung, schreibt ksta.de. Zahlen muss die Zweitwohnsteuer, wer zwar in Köln wohnt, aber seinen Erstwohnsitz in einer anderen Stadt gemeldet hat. Damit sollen Steuerausfälle ausgeglichen werden, denn Anteile an der Einkommenssteuer und die Grundsteuer bekommen nur die Kommunen, in denen der Erstwohnsitz angemeldet ist. Umstritten ist vor allem die Regelung, nach der auch Besitzer von Zweifamilienhäusern, die eine Wohnung leer stehen lassen, die Steuer zahlen müssen. Dies wollen die Parteien ändern. Einige Politiker von SPD und FDP fordern sogar, die Zweitwohnsteuer ganz abzuschaffen. Das würde aber ein großes Loch in den Haushalt der Stadt reißen: Laut der Stadtverwaltung hat die Zweitwohnsteuer seit 2005 12,5 Millionen Euro eingebracht.







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