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Klüngel bei den Abfallwirtschaftsbetrieben?
Korruption: Es scheint ein neues Kapitel des kölschen Klüngels zu sein: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) und eine Zulieferfirma für Ersatzteile, berichtet ksta.de. Der Ersatzteillieferant soll Rechnungen über Teile ausgestellt haben, die nie geliefert wurden. Die AWB bezahlten die Rechnungen trotzdem, weil die beiden beschuldigten Mitarbeiter sie angeblich unterschrieben haben und dafür von der Lieferantenfirma mit Flachbildfernsehern und Möbeln belohnt wurden. Vor allem Hydraulikschläuche soll die AWB in auffallend großen Mengen bestellt haben. Ksta.de zitiert einen Insider: „Wenn alle Schläuche, die auf den Rechnungen auftauchten, auch tatsächlich eingebaut worden wären, hätte jeder Müllwagen in Köln alle paar Tage einen neuen Hydraulikschlauch bekommen.“
Neue Ermittlungsgruppe: Die Kölner Polizei hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, um zu prüfen, ob die rechte Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ weitere Anschläge in Köln verübt hat. Dabei werden laut rundschau-online.de unter anderem Autobomben-Anschläge aus den 90er Jahren neu untersucht. Aus einem Bekennervideo der Neonazi-Gruppe lässt sich schließen, dass die rechten Terroristen für den Nagelbomben-Anschlag auf der Keupstraße und einen Anschlag auf ein persisches Lebensmittelgeschäft in der Kölner Innenstadt verantwortlich war.
Kasernen zu Wohnhäusern: Die Stadtverwaltung will die Schließung von Kölner Bundeswehrstandorten nutzen, um die Wohnungsnot zu lindern. Auf den ehemaligen Bundeswehrgeländen sollen Wohnhäuser gebaut werden. Rundschau-online.de berichtet, dass SPD und Grüne bei der Bundesregierung einen Antrag gestellt haben, die frei werdenden Flächen der Stadt zu überlassen. Oberbürgermeister Jürgen Roters will über den Plan auch direkt mit Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière verhandeln. Im Zuge der Bundeswehrreform werden in Köln das Heeresamt, das Kreiswehrersatzamt, das Streitkräfteunterstützungskommando und das Luftwaffenausbildungskommando aufgelöst. Die Bundesregierung könnte die Grundstücke auch verkaufen und das Geld den Städten überweisen.







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