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Kulturtipps zum Wochenende
Es weihnachtet schwer in Köln, dabei ist noch nicht mal Dezember. Passend dazu kann man an diesem Wochenende shoppen – oder das Ganze boykottieren und lieber gute Musik hören. Mehr auf www.elfnachelf.de
Einen Euro für einen giftigen Berg
Giftiger Berg: Die Stadt möchte auf einem ehemaligen Industriegelände in Buchforst einen Kalkberg kaufen, um ihn als Rettungshubschrauber-Flugplatz zu nutzen. Laut einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung soll der Berg nur einen Euro kosten. Der Preis ist allerdings nur auf den ersten Blick günstig, denn es drohen hohe Folgekosten. Der Kalkberg ist eine Deponie der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk, auf der viele giftige Stoffe wie Chloride und Blausäure lagern. „Das Risiko, welches mit dem Kauf auf Dauer übernommen wird, ist nicht sicher kalkulierbar“, schreibt daher Hans-Jochen Hemsing, Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, laut ksta.de in einem Brief an Stadtdirektor Guido Kahlen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von insgesamt 80 000 Euro für Grundwasser-Untersuchungen und andere Schadstoff-Messungen.
Ende der Fahrt: Bierbikes sind in Köln ein beliebtes Transportmittel. Vor allem Junggesellenabschiede werden gerne auf den rollenden Biertheken gefeiert. Doch damit ist jetzt Schluss. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Veranstalter von Bierbike-Touren eine Sondergenehmigung der Stadt brauchen. Die will die Kölner Stadtverwaltung aber nicht ausstellen, berichtet rundschau-online.de. „Auch bei pflichtgemäßem Abwägen aller Interessen wird es schwierig, Genehmigungen in der Innenstadt geben zu können“, sagte Ordnungsamtchef Robert Kilp auf rundschau-online. Auch Oberbürgermeister Jürgen Roters stellte klar, dass es keine Sondergenehmigung für Bierbikes geben wird.
Heißes Derby: Das Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wird nicht nur auf dem Spielfeld eine umkämpfte Partie werden. Auch die Polizei ist voll gefordert. Das Spiel gilt wegen der Rivalität beider Vereine als Riskospiel. Vor zwei Jahren wurde eine Straßenbahn, die Gladbach-Fans zum Stadion brachte, mit Flaschen und Steinen beworfen. Daher wird die Polizei ab dem späten Nachmittag eine Spur der Aachener Straße Richtung Stadion sperren, um den Straßenbahnen später Geleitschutz geben zu können. 48 bekannten gewaltbereiten Fans aus Mönchengladbach hat die Polizei die Einreise nach Köln verboten, berichtet rundschau-online.de. Auch 130 Kölner Hooligans dürfen nicht in die Nähe des Stadions kommen.
Der Tabellendritte aus Gladbach geht als klarer Favorit in die Partie, nachdem das Team am vergangenen Wochenende Werder Bremen mit 5:0 abgefertigt hat. Der FC ist aber zu Hause in dieser Saison besonders stark und hat die letzten drei Heimspiele ohne Gegentor gewonnen.







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