Abgesagt: Es ist zwar in Bonn, aber da sind wir jetzt mal nicht so: Die Gesellschafter der der Rheinkultur haben das Festival für das kommende Jahr abgesagt. Auch die Zukunft des Freiluft-Events, das jedes Jahr Tausende anzieht, sei ungewiss, schreiben sie in einer Pressemitteilung. Pleite sei die Rheinkultur nicht, allerdings sei “der finanzielle Unterbau des Festival immer fragil” gewesen.
Als einen Grund nennen die Gesellschafter auch die Frustration über das Verhalten der Stadt Bonn: “Zwar präsentiert man sich gerne mit der Veranstaltung und auch im Rahmen der Retteraktion 2010 gab es viele positive Bekundungen zur Veranstaltung. Konkrete Handlungen und Verbesserungen sind hingegen äußerst rar gesät.” Die Stadt hatte das Festival mit eine Zuschuss von 80.000 Euro unterstützt, schreibt general-anzeiger-bonn.de. Insgesamt habe das Budget 600.000 bis 700.000 Euro betragen, geben die Gesellschafter an, weit weniger als normalerweise solche Festivals kosten. Die Suche nach einem großen Sponsor, der die Rheinkultur gerettet hätte, sei erfolglos gewesen. Eintritt wollen die Gesellschafter nicht nehmen.
2012 hätte die Rheinkultur ihr 30. Jubiläum gefeiert. Schon in diesem Jahr konnte das Festival nur dank einer Retteraktion stattfinden.
Böhm will zurück: Nach seiner Kündigung will der Architekt der Moschee in Ehrenfeld, Paul Böhm, jetzt wieder zurück auf die Baustelle. Das berichtet ksta.de. „Ich habe den Ehrgeiz, den Bau bis zur Fertigstellung zu begleiten“, sagte er bei einer Pressekonferenz im Haus der Architektur am Neumarkt. Am Donnerstag tagt der Moscheebeirat, der zwischen dem Bauherren Ditib und Böhm vermitteln soll. Im Streit sind die beiden Parteien vor allem wegen angeblicher Baumängel. Der Ditib-Vorstand hatte deswegen Anfang des Jahres einen externen Gutachter beauftragt. Es sei darum gegangen, Material für die Trennung zu sammeln, wirft Böhm der türkisch-islamischen Union vor.
Schadensersatz: Die Sparkasse Köln-Bonn muss mit einer Klage von Kunden rechnen, berichtet radiokoeln.de. Ein Anwalt hat 100 Fälle von Anlegern gesammelt und will jetzt vor Gericht. Die Kunden fühlen sich bei Investitionen in Immobilienfonds von der Sparkasse falsch beraten und um ihr Geld gebracht. Ein Sparkassensprecher sagte, man bedauere, dass man sich so mit Kunden auseinandersetzen.
Bierbike: Die Kölner Grünen wollen die Fahrten der Bierbikes einschränken. Wie ksta.de schreibt, haben sie für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt einen Antrag eingereicht, der Bierbike-Fahrten nur noch mit einer Sondergenehmigung erlaubt. Der Stadtanzeiger meint, dass es eine solche Genehmigung in der Praxis meist nicht geben wird. Die Grünen begründen ihren Antrag damit, dass die Bikes den Straßenverkehr unsicher machten. Außerdem sorgen sie sich um das Image der Stadt, das durch die Fahrten leide: “Die Kölner Innenstadt ist kein ‘Ballermann’-Areal.”








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