
Der Dom am 10. Mai 1945 aufgenommen vom US-Piloten James Beadling, Bild: James Beadling via Flickr.com (CC BY-ND 2.0)
Wird man von Nicht-Kölnern gefragt, was man sich hier denn so anschauen kann, kommt der Dom natürlich als Erstes in den Sinn. Und dann lange Zeit nichts mehr. Doch auch wenn Köln neben der Hohen Domkirche zu Köln keine wirklichen Sehenswürdigkeiten hat, fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Denn der Dom kann alleine mehr Superlative auf sich vereinen, als das gesamte Sightseeing-Arsenal der meisten anderen deutschen Großstädte.
Mit sechs Millionen Besuchern im Jahr ist er das bestbesuchte historische Monument Deutschlands und eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten der Welt. Seine Bauzeit betrug 632 Jahre – nur der Bau der Chinesischen Mauer dauerte länger. Als er 1880 endlich fertig war, war der Dom sogar das höchste Gebäude der Welt. Und mit 7.100 Quadratmetern hat er eine größere Fassadenfläche als alle anderen Kirchenbauwerke der Erde. So stabil, so scheint es, dass er sogar den Zweiten Weltkrieg überdauerte (s. Bild). Woher man das alles weiß? Ganz einfach. Der WDR hat sich ganz ausführlich mit dem Kölner Dom beschäftigt und eine tolle Dokumentation zu Stande gebracht, die heute zum ersten Mal lief. Wer das Ganze verpasst hat, kann sich die knapp 43-minütige Doku aber immer noch in der ARD-Mediathek anschauen.







Elfnachelf abonnieren
Follower: 363
Kreise: 4
Fans: 906