Spalten in Stadtarchiv-Wand: Taucher haben am Waidmarkt an zwei sogenannten Schlitzwänden einen Spalt entdeckt. Diese Teilabschnitte seien nicht geschlossen mit der Außenwand verbunden. Das sagte ein Informant dem Stadtanzeiger. Es seien “Auffälligkeiten” gefunden worden. Dass dies weitere Hinweise auf Baufehler sein könnten, verneint Bauunternehmenssprecher Stefan Kombüchen gegenüber dem Stadtanzeiger: Die Untersuchung der Tauchgänge hätten aus ihrer Sicht keine neuen Erkenntnisse gebracht. „Die Unregelmäßigkeiten in den Fugen, die üblich und unproblematisch sind, waren auch schon von Innen zu sehen. Und diese Unregelmäßigkeiten gibt es auch an anderen Fugen.“ Doch gerade an diese Schlitzwandabschnitte 10 bis 12 vermuten Experten laut dem Stadtanzeiger ein Loch – dadurch soll das Stadtarchiv unterspült worden sein. Das vermutet ein Großteil der Gutachter als Haupteinsturzursache.

So sah die Fassade des Stadtarchivs aus. An ihrer Stelle werden vielleicht bald Wohnungen stehen. Foto: Ekimas, WikiCommons
Strafanzeige gegen Pro-NRW Chef: Markus Beisicht, der Vorsitzende der rechtspopulistischen Organisation Pro NRW ist angezeigt worden. Und zwar vom Kölner Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck, der sich durch eine Demonstrationsrede Beisichts beleidigt fühlt. Das berichtet der WDR. Beisicht hatte Beck als „Obergauleiter von SA-Horden“ bezeichnet. Auf Anfrage vom WDR wies der Pro-Köln Chef den Vorwurf der Beleidigung zurück.
Verkehrschaos in Uni-Nähe: Weil die Ampeln verrückt spielten, musste die Polizei heute Vormittag auf der Universitätsstraße den Verkehr regeln. Das schreibt express.de. Alle Ampeln an der Kreuzung Universitätsstraße/Kerpener Straße zeigten in eine Richtung Rot, an der Kreuzung zur Zülpicher Straße funktionierte gar keine Ampel. Inzwischen funktionieren alle wieder normal.
Bunkerrettung: Den Hochbunker an der Körnerstraße will eine Künstlerinitiative vor der Schließung bewahren. Dafür hat sie inzwischen 914 Unterschriften gesammelt – zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Kaspar König, Direktor des Museums Ludwig und der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum. Ksta.de berichtet, dass die Initiative verhindern will, dass das Gebäude verkauft wird. Momentan können Teile des Hochbunkers für Kunstausstellungen benutzt werden – die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben denkt aber angeblich über einen Verkauf des Gebäudes nach. Trotz der Unterschriftenliste sieht es für die Künstler wohl schlecht aus. Ein Mitarbeiter der Liegenschaftsvertretung sagte dem Stadtanzeiger: ”Das wird wahrscheinlich gegen Höchstgebot verkauft”.
Bürger für die Bäder: Eine Bürgerinitiative will die Bäder in Nippes und Weiden selbst betreiben – und sie damit vor einer Schließung durch die Stadt bewahren. ”Unser Ziel ist, die Schwimmbäder den vielen Schulen im Stadtbezirk, den Vereinen, den Seniorengruppen und den privaten Schwimmkursanbietern zur Verfügung zu stellen”, schreibt die Initiative in einem offenen Brief. Das berichtet ksta.de. Nach Informationen von rundschau-online steht die KölnBäder GmbH dem Vorhaben aber skeptisch gegenüber. „Das Konzept der Initiative kann nicht darauf beruhen, dass wir Eigentümer bleiben. Wir müssen über einen Verkauf reden“, sagte Bäder-Chef Berthold Schmitt zur Rundschau. Die städtische Tochter werde nicht alle zukünftigen Reparatur- und Ausbauarbeiten bezahlen. Nächsten Donnerstag tagt der Aufsichtsrat der KölnBäder, dann entscheidet sich, was mit den Schwimmbädern passiert.







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