Rechte in Kalk: Immer wieder demonstrierten Rechte im vergangenen Jahr im rechtsrheinischen Kalk – gegen das Autonome Zentrum und auch gegen die Polizei selbst. Warum es immer Kalk trifft, hat ksta.tv in einem Video erklärt. Darin kommt auch Udo Behrendes, Leiter des Leitungsstabes der Kölner Polizei, zu Wort. ”Die Polizei ist keine politische Zensurbehörde, sondern wir haben darüber zu wachen, dass diese politische Auseinandersetzung stattfinden kann”, so Behrendes. Ein Verbot der Kundgebungen sei juristisch schwer umsetzbar. Für Ende Januar 2012 ist bereits der nächste Rechten-Aufmarsch angekündigt.
Hochwasser: Vor wenigen Wochen führte der Rhein nur etwas weniger als einen Meter Wasser, jetzt warnt der Expressschon wieder vor einem Adventshochwasser. Am heutigen Montag soll der Höchststand bei bis zu 6,50 Meter liegen. Ursache dafür sind die anhaltenden Niederschläge.
Entschädigung: Sechs Terroropfer der Nagelbombenattacke aus dem Jahr 2004 haben eine Entschädigung erhalten, berichtet ksta.de. Beim Anschlag in der Keupstraße, der höchstwahrscheinlich von der rechtsextremen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) geplant und ausgeführt wurde, wurden 22 Menschen verletzt. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Stadtrat, Jörg Detjen, sprach von einer Entschädigung in Höhe von 5000 Euro. Weitere Anträge auf Unterstützung sollen ebenfalls bewilligt werden.
Teure Überwachung: Die Stadt wird allein im kommenden Jahr 120.000 Euro ausgeben, um die Wachmänner auf dem Platz über der Philharmonie zu bezahlen, berichtet radio-koeln.de. Die Bewachung ist während Konzerten in der Philharmonie nötig, weil Geräusche von Fußgängern und Radfahrern im Konzertsaal gehört werden können. Alle Versuche durch bauliche Veränderungen dafür zu sorgen, dass das nicht mehr notwendig ist, seien gescheitert, hieße es von der Stadtverwaltung.
Bierbusiness: Die Kölner Brauereien haben in den vergangenen Jahren immer weniger Bier verkaufen können, schreibtrundschau-online.de. Von in guten Jahren 2,5 Millionen Hektolitern sank der Ausstoß im Jahr 2010 auf knapp mehr als 2 Millionen. Die Brauereien versuchen, durch neuen Produkte wie etwa die Fass-Brause Marktanteile zu gewinnen. Ende vergangener Woche wurden fünf Brauereien vom Bundeskartellamt wegen des Verdachts auf Preisabsprachen durchsucht (wir berichteten).








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