Laut zweier neuer Studien, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden, fehlen in Köln rund 7.000 Wohnungen. Das ist jetzt auch dem Stadt-Anzeiger aufgefallen, ein Volontär berichtet passend dazu über seine Erfahrungen bei der Wohnungssuche. Mehr Infos zu den Studien gibt es auch auf der Homepage der Kampagne Impulse für den Wohnungsbau, einem Zusammenschluss unter anderem von Mieterbund und Bauunternehmen.

Fassade des Herkules-Hochhauses, Foto: nadessa auf flickr (CC-Lizenz, via Photodropper)
Bei genauerem Hinsehen ist uns aufgefallen: Neben dieser Nachricht gab es noch einige weitere News aus dem Mörtel- und Beton-Ressort: Die vergangene Woche stand im Zeichen von Büros, Fernsehtürmen, Gotteshäusern – und dem Jahrestag einer Katastrophe. Ein kleiner Nachrichtenrückblick im Elfnachelf-Immobilien-Spezial.
Am Wochenende jährte sich das traurige Ereignis zum dritten Mal: Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs erschütterte im März 2009 die Severinsstraße. Drei Jahre nach dem Unglück gibt es aber immer noch keine eindeutige Erklärung für die Katastrophe. Der Stadt-Anzeiger kommentiert: “Die Zeit drängt.” Der WDR hat zum Einsturz ein umfangreiches Online-Dossier mit teils unveröffentlichten Bildern ins Netz gestellt.
Köln ist wieder auf der internationalen Gewerbeimmobilien-Messe in Cannes vertreten. Wirtschaftsdezernentin Ute Berg will dort wieder “international Flagge zeigen”, wie sie im Interview mit der Welt verrät. Obwohl Berg im Jahr 2011 in Köln laut Welt-Bericht mehr Büro-Immobilien vermieten konnte, als die Konkurrenz aus Düsseldorf, kritisiert die CDU im Stadtrat aber die Arbeit der Dezernentin.
Und auch aus der akademischen Ecke gibt es Neues vom Bau: Die Uni-Mensa soll abgerissen werden, eine Kernsanierung würde sich nicht lohnen, so der Leiter des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements der Uni. Am vergangenen Montag wurde zudem der architektonische Masterplan für die Zukunft der Uni vorgestellt.

Ehrenfelder Moschee, Foto: netsonique auf flickr (CC-Lizenz, via Photodropper)
Der Streit um den Moschee-Bau zwischen Ditib und Architekt Paul Böhm wurde am Freitag beigelegt, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Ex-Oberbürgermeister Fritz Schramma moderierte die vorläufige Einigung der beiden Parteien. Diese sei “ein zartes Pflänzchen”, so Architekt Böhm. Wie lange der Burgfrieden hält, wird sich zeigen.
Eine eigene Bar eröffnen – wer hatte diese Idee in Bierlaune noch nicht? Der Kölner Fernsehturm könnte jetzt als mögliche Location dafür wegfallen. Schon bald soll dort wieder Gastronomie einziehen, wie koeln-nachrichten.de berichtet. Passenderweise soll das Lokal vom Aufzughersteller Thyssen-Krupp betrieben werden, weiß der Express. Das Unternehmen suche einen Turm, wo es die neueste und schnellste Aufzugtechnik präsentieren kann. Der Colonius ist mit seinen 166 Metern Höhe dafür prädestiniert.







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