Liebe Freunde von elfnachelf.de, hier ein längst überfälliger Hinweis: Unser Blog wird seit März 2012 aus Zeitgründen nicht mehr aktualisiert. Eine Wiederbelebung ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Zum Stöbern im Archiv bleibt diese Seite vorerst online. Viele Grüße, die Redaktion
Poldi zu Arsenal – Mach et jot Prinz!
Prinz Poldi verlässt den FC Köln in Richtung Arsenal London, schreibt die Bild. 13 Millionen Ablöse, 7 Millionen Jahresgehalt und 1 Million gebrochene Kölner Herzen. Elfnachelf sagt Danke und wünscht Lukas viel Erfolg in London! Mehr auf www.elfnachelf.de
Podolski zu Arsenal London? Oder zu Schalke? Oder bleibt er doch?
Nach Informationen der Bild soll Lukas Podolski zu Arsenal London wechseln. Deren Trainer Arsene Wenger soll schon länger Interesse an dem FC-Stürmer haben. Angeblich würde nur noch über die Ablösesumme verhandelt. Nun gibt es über die Bild nicht umsonst ein recht bekanntes Blog. Sicher ist da also noch nichts. Der Express schreibt, dass Podolski noch [...]
Gegen den Boulevard kommt Tese nicht an
Der Transfer von Stürmer Chong Tese zum 1. FC Köln hat in der Stadt vor allem für Kopfschütteln gesorgt. Mitverantwortlich für diese Stimmung ist auch die Berichterstattung der Kölner Zeitungen, insbesondere die des Express‘. In seinem sehr lesenswerten Blogeintrag bei spox.com, beleuchtet FC-Fan donluka die Rolle des Boulevard und kritisiert, dass der Express die öffentliche [...]
Schafft es der 1. FC Köln mit Talenten nach Europa?
Am 31. Januar schließt das Transferfenster, bis dahin können die Bundesliga-Vereine ihre Kader mit neuen Spielern verstärken. In Köln ist bislang nur ein unbekannter 19-jähriger verpflichtet worden. Warum nur einer? Warum auch noch ein unbekannter? Und warum ist das gut? Elfnachelf versucht, die Transferpolitik des 1. FC zu erklären.
Ein Prinz ist nicht genug – Live-Ticker: 1.FC Köln – FC Schalke 04
Eine Stunde lang bietet Schalke in Köln eine wenig schmeichelhafte Leistung, macht dann aber noch aus einem 0:1 ein 4:1 und prägt das eigene Bild von einer Mannschaft, die oft erst im zweiten Durchgang aufwacht. Der doppelte Marica und der rote Brecko machen am Ende den kleinen Kantersieg möglich. Alle Tore, Tränen, Emotionen noch mal hier [...]
Das frühe Ende des Konzeptfußballs?
Nach der 1:2 Heimniederlage gegen Nürnberg steht FC-Trainer Stale Solbakken unter Druck. Elfnachelf analysiert, ob sein Konzeptfußball nach fünf Spieltagen schon am Ende ist.
Es sollte mal wieder alles anders werden beim FC. Neuer Trainer, neuer Kapitän, endlich obere Tabellenhälfte. Dazu passte gut das Wort vom “Konzeptfußball”, das den FC ankommen lassen sollte in der modernen Fußballwelt mit ihren Matchplänen und elektronischen Laufwegsmessungen. Doch nach fünf Spieltagen sieht der Neuanfang irgendwie altbekannt aus: Drei Niederlagen, 14 Gegentore, Tabellenplatz 15. Welches Konzept Solbakken auch im Kopf hatte, erfolgreich ist es nicht. Doch schön der Reihe nach.
Verteidigung: In der Abwehr geht Solbakkens Konzept noch überhaupt nicht auf. Selbst als die Nürnberger nach der gelb-roten Karte gegen Tomas Pekhart nur noch zu zehnt waren, brachen sie immer wieder durch die Viererabwehrkette durch. Sowohl außen, wo Brecko und Eichner häufig zu spät angriffen und nicht entschieden genug die Flanken verhinderten, als auch in der Mitte war stets zu viel Platz. Abwehrchef Pedro Geromel, von Solbakken zum Kapitän befördert, verschuldete gegen Nürnberg in ersten Halbzeit gleich zwei glasklare Elfmeter und wirke danach verständlicherweise gehemmt in den Zweikämpfen. Dazu schlug die Abseitsfalle in der ersten Halbzeit einige Male ins Leere, zum Beispiel als Nürnberg-Stürmer Pekhart den Ball nach Zuspiel von Markus Mendler an die Latte hämmerte. Insgesamt kassierte der FC bisher im Schnitt fast drei Gegentore pro Spiel. Ein bundesligaunwürdiger Wert, der sogar noch schlechter wäre, wenn im Tor nicht Michael Rensing stünde, der auch gegen Nürnberg wieder zwei Großchancen vereitelte.
Fazit: Konzeptlos.
Mittelfeld: Hier ist zweifelsohne ein Fortschritt erkennbar. Das Umschaltspiel bei Kontern klappte sowohl beim bisher einzigen Saisonsieg gegen Hamburg als auch gegen Nürnbürg durchaus gut. Wo letzte Saison gerne nochmal quer gespielt wurde, geht es jetzt bei Ballgewinnen direkt nach vorne und es wird auch mal ein riskanter Pass gewagt, statt eine Alibiflanke in den voll gestellten Strafraum zu schlagen. Dabei fällt die linke Seite, auf der zuletzt Peszko spielte, etwas ab. Viel ging durch die Mitte, wo es aber auch immer am vollsten ist. Einige vielsprechende Kombinationen blieben daher oft in letzter Minute an einem Abwehrbein hängen. Leichte Ungenauigkeiten gibt es auch noch im Spiel von Adil Chihi, der in den letzten Spielen aber durchaus viel Betrieb über seine rechte Seite machte. Generell fehlt oft das letzte Glied in den Kombinationsketten des Mittelfelds, der Mann für den Abschluss (siehe unten).
Fazit: Konzept geht stellenweise auf.
Sturm: Im Sturm hat Solbakkens Konzept nicht viel Neues gebracht. Er lässt Podolski und Novakovic zusammen spielen und vetraut damit der Formation, die sein Vorgänger Frank Schaefer erfolgreich etabliert hat. Podolski zeigte sich dabei zuletzt verbessert. Nach den schwachen ersten beiden Spielen, hatte er gegen Hamburg entscheidenden Anteil an der Aufholjagd und war gegen Nürnberg einer der aktivsten Spieler mit ein paar schönen Pässen und immerhin mal einem knappen Abseitstor. Mit besserer Unterstützung aus dem linken Mittelfeld hätte Podolski noch mehr Optionen und würde besser in Fahrt kommen. Novakovic hingegen ist der große Schwachpunkt. Gegen Nürnberg war er wie schon bei den Spielen gegen Wolfburg und Kaiserslautern fast überhaupt nicht zu sehen. Vor allem seine Kommunikation mit den Mittelfeldspielern klappt nicht. Erwartet er eine hohe Flanken an den langen Pfosten, kommt oft ein Flachpass an den Elfmeterpunkt. Lässt er sich dann beim nächsten Mal zurückfallen, wird der Ball hoch hineingegeben. Hier muss Solbakken ansetzen, denn ohne Novakovic lassen sich die erkennbar eingeübten Spielzüge nicht mit Toren abschließen.
Fazit: Konzept ausbaufähig.
Systemumstellungen sind deswegen so schwer, weil sie als Hauptzutat Zeit benötigen und die ist im Fußballgeschäft stets knapp. Vor allem wenn die Ansprüche immer etwas überdimensoniert sind wie in Köln. Auch Dortmund wurde nicht gleich Deutscher Meister, als Jürgen Klopp kam, sondern brauchte zwei Spielzeiten, um das neue Spielsystem zu verinnerlichen. Zeit, die Klopp deswegen gegeben wurde, weil niemand die Meisterschaft forderte. Von Solbakken einen Umbruch und einen Platz in der oberen Tabellenhälfte oder gar in der Europa League zu fordern, ist übertrieben. Ziel muss es diese Saison sein, das neue System jeden Spieltag etwas weiter einzuspielen. Verbesserungen im Vergleich mit der vergangenen Saison sind bereits zu erkennen, doch die großen Probleme in der Defensive überlagern bisher jeden positiven Eindruck. Dort werden letztendlich Spiele verloren und dort genügt es nicht, den Abwehrchef zum Kapitän zu machen. Wenn Solbakken Stabiltät in seine Abwehr bekommt, wird der FC mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Mehr sollte man in der Umbruchssaison aber auch nicht erwarten.







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