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	<description>Nachrichten aus Köln</description>
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		<title>Kristina Schröder rettet Alice Schwarzers Lebenswerk</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Guldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenmediaturm]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sei als Familienministerin "schlicht ungeeignet" hatte Alice Schwarzer noch vor nicht allzu langer Zeit über Kristina Schröder geurteilt. Jetzt verdankt sie Schröder den Erhalt ihres Lebenswerks: Das Bundesfrauenministerium wird den Frauenmediaturm (FMT) in den nächsten Jahren mit je 150.000 Euro unterstützen. Mehr auf www.elfnachelf.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie sei als Familienministerin <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727984,00.html">&#8220;schlicht ungeeignet&#8221;</a> hatte Alice Schwarzer noch vor nicht allzu langer Zeit über Kristina Schröder geurteilt. Jetzt verdankt sie Schröder den Erhalt ihres Lebenswerks: Das Bundesfrauenministerium wird den <a href="http://www.frauenmediaturm.de/">Frauenmediaturm</a> (FMT) in den nächsten Jahren mit je 150.000 Euro unterstützen, <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1329761470271.shtml">wie der Stadt-Anzeiger vermeldet.</a></em></p>
<p><a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/frauengeschichte-ist-dem-land-zu-teuer/">Erst vor kurzem berichteten wir,</a> dass das von Schwarzer gegründete feministische Archiv in Köln kurz vor dem Aus steht. Eigentlich sollten dem Archiv seit 2008 jährlich 210 000 Euro vom Land zustehen. Der allgemeine Sparzwang ließ die zuständigen Ministerien die Entscheidung jetzt aber noch mal überdenken. Die Konsequenz: Das Fördergeld wurde auf 70.000 Euro gekürzt. Zu wenig, um die Arbeit ordentlich weiterzuführen, so Schwarzer.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a title="DSC02528" href="http://www.flickr.com/photos/dfarrell07/5751887656/" target="_blank"><img style="border-style: initial; border-color: initial; border-image: initial; border-width: 0px;" title="Trutzburg oder öffentlicher Raum? Der Frauenmediaturm. Foto: Daniel Farrell auf Flickr.com (CC BY-SA 2.0)" src="http://farm3.static.flickr.com/2651/5751887656_61fb4f0315_m.jpg" alt="Trutzburg oder öffentlicher Raum? Der Frauenmediaturm. Foto: Daniel Farrell auf Flickr.com (CC BY-SA 2.0)" width="160" height="240" border="0" /></a><p class="wp-caption-text">Trutzburg oder öffentlicher Raum? Der Frauenmediaturm. Foto: Daniel Farrell auf Flickr.com (CC BY-SA 2.0)</p></div>
<p>Dabei hatte Barbara Steffens, die nordrhein-westfälische Ministerin für Emanzipation, nachvollziehbare Gründe, die Mittel zu kürzen. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83774689.html">Wie der Spiegel berichtete,</a> gebe es zwar ein allen zugängliches umfangreiches Online-Archiv, der Frauenmediaturm selbst sei aber mehr Trutzburg als öffentlicher Raum. Es dauere Wochen, bis ein Termin zugeteilt wird, manche kämen nie hinein. Und eine WDR-Hörfunkjournalistin habe &#8211; nach Wochen des Wartens &#8211; im Turm nicht einmal ihr Aufnahmegerät benutzen dürfen. Steffens Überzeugung:  Was mit öffentlichen Geldern gefördert werde, müsse &#8220;auch öffentlich zugänglich sein&#8221;. Das sah sie beim FMT offenbar nicht gegeben.</p>
<p>Als Retterin in der Not erweist sich jetzt die denkbar unwahrscheinlichste Kandidatin: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Im Herbst 2010, knapp ein Jahr nach ihrem Amtsantritt, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727648,00.html">gab sie dem Spiegel ein Interview,</a> in dem sie die Feminismus-Bewegung heftig kritisierte. &#8221;Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden&#8221;, sagte die CDU-Politikerin und widersprach damit den Thesen der Feminismus-Ikone Schwarzer. Schröder bezeichnete die Anschauungen Schwarzers als oft zu radikal: &#8220;Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch.&#8221;</p>
<p>Alice Schwarzes Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In einem <a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?cHash=69bb339dd9&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=08&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=11&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=54&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2010">offenen Brief</a> schlug sie zurück. Schröder reproduziere in ihrem Interview lediglich Stammtischparolen. &#8220;Stammtisch-Parolen aus den 1970er Jahren wohlgemerkt. Denn die Stammtische 2010 sind längst weiter, viel weiter als Sie&#8221;, so Schwarzer weiter. Zudem habe sich ihre, Schwarzers, Position seit ihren ersten, von Schröder kritisierten Veröffentlichungen geändert: &#8220;Aber das war, wie gesagt, 1975, zwei Jahre vor Ihrer Geburt. Seither habe ich schon noch dies und das veröffentlicht.&#8221; Schwarzer schließt mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Es ließe sich noch vieles sagen, Frau Schröder. Aber, darf ich offen sein? Ich halte Sie für einen hoffnungslosen Fall. Schlicht ungeeignet. Zumindest für diesen Posten.</p></blockquote>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/5181961325/"><img class="  " title="Familienministerin Kristina Schröder, Foto: Michael Panse auf Flickr.com (CC BY-ND 2.0)" src="http://farm2.staticflickr.com/1278/5181961325_1b1e587c03.jpg" alt="Familienministerin Kristina Schröder, Foto: Michael Panse auf Flickr.com (CC BY-ND 2.0)" width="270" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Familienministerin Kristina Schröder, Foto: Michael Panse auf Flickr.com (CC BY-ND 2.0)</p></div>
<p>Ebenjene Ungeeignete greift jetzt tief in den Fördertopf, um Schwarzers Lebenswerk zu retten. Vielleicht ist Schröders Zusage von Fördermitteln in Höhe von 150.000 Euro nun auch ein erster Schritt zur Versöhnung. Die Bundesministerin sagte, sie stelle die Mittel &#8220;aus Freude und Überzeugung&#8221; zur Verfügung. Denn &#8220;bei der Förderung von Projekten geht es nicht um die Übereinstimmung in jeder Tonlage oder Argumentationsweise, sondern um den Grundkonsens.&#8221; Und der scheint zwischen Schröder und Schwarzer dann doch zu bestehen. „Die ist ja echt souverän“, <a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=91&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2012&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=02&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=21&amp;cHash=57b718dd32">schreibt Schwarzer denn auch heute über die Ministerin in ihrem Blog</a>.</p>
<hr />
<p><small>© jan auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Karnevalstipps zu Weiberfastnacht (und den restlichen Karneval)</title>
		<link>http://www.elfnachelf.de/2012/02/karnevalstipps-zu-weiberfastnacht-und-den-restlichen-karneval/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Guldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Weiher]]></category>
		<category><![CDATA[Belgisches Viertel]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Kölsch]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Köln abseits vom karnevalistischen Mainstream feiern will, hat die Qual der Wahl: Drinnen oder draußen? Hip Hop, Elektronisches oder doch Trash? Ehrenfeld oder Belgisches Viertel? Elfnachelf stellt euch ein paar Alternativen vor. Die Karnevalstipps zu Weiberfastnacht (und den restlichen Karneval).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, man kann es sich auch einfach machen: Wecker auf 9:45 Uhr gestellt, ein paar Fetzen aus der hinteren Ecke des Kleiderschranks angezogen (Skiunterwäsche nicht vergessen!), vielleicht noch schnell &#8216;nen EggMcMuffin bei McDonald&#8217;s reingepfiffen und dann ab auf die Zülpicher. 5 Euro Eintritt überall, selbst bei den Läden, die den Rest des Jahres nur die Familie des Besitzers zu den Stammgästen zählen. Das Kölsch aus klebrigen Plastikgläsern kostet dieses Jahr wahrscheinlich auch drei Euro und selbst für die Benutzung der ranzigsten Toilette werden noch Mondpreise verlangt. Oder man wagt sich mal an ein alternativeres Programm. Wir zeigen euch, wo man dieses Jahr klischeefrei Karneval feiern kann.</p>
<p>Ein ordentliches Kostüm muss eingetragen werden. Und das am besten vor dem ersten Einsatz an Weiberfastnacht. Da eignet sich der <a href="https://www.facebook.com/events/103115533147254/">Blitzbangers Fastelovend Warm Up</a> hervorragend. Und nicht nur die Kleidung kann man bei der <strong>2-Stunden-Party</strong> im Bogen2 in die genaue Passform schwitzen. Auch Leber und Magen können zwischen 21 und 23 Uhr schon mal auf die Karnevalstage vorbereitet werden. Für vier Euro seid ihr dabei, einen Vorgeschmack auf die Musik gibt&#8217;s hier:</p>
<iframe width="500" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F36465649&amp;"></iframe>
<p>An Weiberfastnacht sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Zum Beispiel Kneipenkarneval in der Südstadt. Oder im <strong>Belgischen Viertel</strong>. Dort haben die Jungs vom <a href="https://www.facebook.com/pages/Zum-goldenen-Schuss/150570854985114">Goldenen Schuss</a> ein <a href="https://www.facebook.com/events/108422622616839/">Programm für die gesamte Karnevalswoche</a> auf die Beine gestellt. Wie es sich für die Kneipe gehört, kommt dabei auch der Fußball und insbesondere der FC  nicht zu kurz. Die Nonstop-Stimmungsmusik wird nur vom Spiel Köln gegen Nürnberg, der Bundesligakonferenz am Samstag und den Champions-League-Partien am Dienstag unterbrochen.</p>
<p>Wer den Zülpicher-Straßen-Karneval satt hat, muss sich gar nicht weit weg bewegen. Ein paar Meter durchs Grüne, vorbei an der Uni-Wiese und schon steht man am <strong>Aachener Weiher</strong>. Dort empfangen den geneigten Besucher die elektronischen Klänge von <a href="https://www.facebook.com/events/313067792064182/">Alaaf in the Park</a>, dem <strong>Karnevals-Open-Air</strong> von Total Confusion. Los geht&#8217;s um 14 Uhr, Musik machen unter anderem Matias Aguayo, Michael Mayer und Superpitcher. Ebenfalls elektronisch wird die Musik im Artheater. Ab 15 Uhr laden dort die Veranstalter von <a href="https://www.facebook.com/events/241886969213365/">200 Club, Tag X, BergWacht und hell ist anders</a> zum Tanz. Im Club Bahnhof Ehrenfeld und den Opernterrassen wird es dagegen trashig. Die Opernterrassen werden vom bekannten <a href="https://www.facebook.com/events/350994581577642/">Trashpop</a>-Team bespielt. Um 17 Uhr ist Einlass, Eintritt 8 Euro. Im CBE gibt es ein ähnliches Programm: <strong>Karnevalstrash</strong> und 90er-Hits von<a href="https://www.facebook.com/events/254356384631716/"> Herz an Herz</a>. Auch dort ist um 17 Uhr Anpfiff, für 7 Euro kommt man rein. Wer eher auf HipHop, Drum&#8217;n'Bass und Reggae steht, kann es auch im E-Feld versuchen. Dort sind an Weiberfastnacht die <a href="https://www.facebook.com/events/379176575431522/">Beatkrawalleros </a>unterwegs. Und auch das <a href="https://www.facebook.com/events/379176575431522/">Programm</a> für die restlichen Karnevalstage im E-Feld kann sich sehen lassen.</p>
<div id="attachment_3749" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3749" title="Der Karneval wirft seine Schatten voraus. Bild: Katharina Heckendorf" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2010/11/2_MG_3906-200x133.jpg" alt="Der Karneval wirft seine Schatten voraus. Bild: Katharina Heckendorf" width="200" height="133" /><p class="wp-caption-text">Der Karneval wirft seine Schatten voraus. Bild: Katharina Heckendorf</p></div>
<p>Und auch am Freitag muss man nicht unbedingt die üblichen Karnevalshits hören, um die Sau rauszulassen. So lohnt zum Beispiel der Gang ins <strong>Odonien</strong>, insbesondere für die Trance- und Goa-Hörer. Bei der <a href="http://www.goatrance.de/goabase/party/details/64275">Narrenfreiheit 2012</a> gibt es auf zwei Floors das Gegenteil von Brings und den Höhnern auf die Ohren. Start ist um 23 Uhr. Wer zu faul ist, sich ein eigenes Kostüm zu überlegen, kann es auch einfacher haben: Bei der <a href="https://www.facebook.com/events/234723863271389/">Tarantino-Kostümparty</a> in der Werkstatt sind die Verkleidungen ja schon fast klar. Als Johnny Depp aus Fear &amp; Loathing in Las Vegas oder Uma Thurman aus Pulp Fiction könnt ihr euch dort die besten Tarantino-Soundtrack-Hits anhören. Das heißt: 60s, 70s, Disco, Funk und  Soul. Und ein bisschen Karnevalsmusik gibt&#8217;s auch. Los geht&#8217;s um 22 Uhr.</p>
<p>Das karnevalistische Pflichtprogramm kennt am <strong>Rosenmontag</strong> ja eigentlich nur einen Veranstaltungspunkt: De Zoch. Doch auch hierfür haben sich ein paar Verrückte eine Alternative ausgedacht. Das Schöne daran: Beim <a href="https://www.facebook.com/events/224309970993774/">&#8220;Pornobalken &amp; Elfenohren&#8221;-Zug</a> darf jeder mitlaufen. Treffpunkt ist an der Uni-Mensa um 14 Uhr, eine Stunde später zieht die Karawane dann über den Grüngürtel in Richtung Ehrenfeld. Für die richtige (elektronische) Musik sorgen die Scheppernden Bachblüten. Tanzenderweise endet der Tross dann später im Artheater, wo bei der <a href="https://www.facebook.com/events/343874115632087/">&#8220;Suffe, Poppe, Danze&#8221;-Party</a> gleich weiter geschwoft werden kann.</p>
<p>Ein anderer<strong> Alternativ-Zug</strong> wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der <a href="http://www.geisterzug.de/">Geisterzug</a>, der 2012 eigentlich die Aachener Straße stadteinwärts marschieren wollte, kann wegen der hohen Sicherheitsauflagen nicht wie geplant starten. Da auf die schnelle keine alternative Route gefunden wurde, fällt das ganze komplett ins Wasser. Schade drum. Die Hintergründe gibt&#8217;s auf der Homepage der Veranstalter.</p>
<hr />
<p><small>© jan auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frost/Köln</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Weiher]]></category>
		<category><![CDATA[Brüsseler Platz]]></category>
		<category><![CDATA[DuMont]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Kölner Medien decken auf: Dieser Winter ist kalt. Spaziergänger und Schlittschuhfahrer nutzen das aus und stürmen den Aachener Weiher. Dagegen hält sich die Stadt sehr zurück und will weder bei Eisflächen noch beim Brüsseler Platz Verantwortung übernehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">An einer Sache kommen wir diese Woche nun beim besten Willen nicht vorbei: <em>der Kälte</em>. Alle dachten schon, solche Zeiten wären vorbei und dann das: echte Minusgrade. Im Februar. Vor allem die Kölner Medien sind ausgeflippt vor Freude und so wurde jede Redaktionskonferenz bei DuMont und Bild mit der Frage eröffnet: &#8220;Was können wir denn sonst noch so machen, zum Winter?&#8221; Und die Ideen sind nur so rausgeschossen wie das Wasser aus den Fontänen am Aachener Weiher, die seltsamer- und entenfreundlicherweise immer noch an sind. Heraus kamen selbstverständlich nur umwerfende Texte, quasi Pulitzerpreis. So hat ein <a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/quasi-obdachlos/" target="_blank">Bild-Reporter eine Nacht als Obdachloser verbracht</a>, während <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1328785022580.shtml" target="_blank">ksta.de mit diesem neuen Wunderding vor dem Dom unterwegs war</a>, das Energie- beratern gerade ein zweites Standbein beschert, einer Wärmebildkamera. Da bleibt uns nur den Hut zu ziehen vor so viel journalistischem Engage- ment, weil jetzt wissen wir: Wenn man bei zweistelligen Minusgraden draußen übernachtet oder sich nicht warm genug anzieht, ist es <em>kalt</em>.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="D" href="http://www.flickr.com/photos/46850011@N07/6816495793/"><img class=" " title="Da hat sich noch niemand getraut: Der Aachener Weiher am vergangenen Wochenende. Foto: elfnachelf" src="http://farm8.staticflickr.com/7032/6816495793_660872f599.jpg" alt="Da hat sich noch niemand getraut: Der Aachener Weiher am vergangenen Wochenende. Foto: elfnachelf" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Da hat sich noch kaum jemand getraut: Der Aachener Weiher am vergangenen Wochenende. Foto: elfnachelf</p></div>
<p style="text-align: left;">Einige Mutige haben sich dann trotzdem nach draußen gewagt, vor allem die zugefrorenen Wasserflächen waren Anziehungspunkte. Das war vor allem zu Beginn der Woche nicht ungefährlich, <a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/dunnes-eis/" target="_blank">als eine Spaziergängerin im Höhen- felder See eingebrochen ist</a>, aber von Passanten rechtzeitig gerettet wurde. Die Stadt ist auch auf auf den Plan getreten und <a href="http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2012/06614/" target="_blank">warnt seit vorletztem Freitag davor</a>, die Eisflächen zu betreten. Wobei wir uns fragen, ob die Verwaltung die Sache richtig angegangen ist. Wenn das Eis nämlich wirklich zu dünn war, hätte sie die Flächen wie den Aachener oder den Decksteiner Weiher auch sperren können. Schließlich sind trotz Warnung schon die ganze Woche Menschen auf dem Eis gewesen. Spätestens gestern waren die Eisflächen dann wohl dick genug und voll mit Spaziergängern und Schlitt- schuhläufern. Die Stadt hat sich dann nicht mehr dazu geäußert.<br />
Vielleicht hätte sie sich ein Beispiel an ihren Kollegen in Hamburg nehmen sollen: Da haben <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,814166,00.html" target="_blank">die Behörden die Außenalster ausdrücklich freigegeben</a>, nach dem sie gemessen hatten, wie dick das Eis war. &#8220;Meine Fachleute sagen: Es hält&#8221;, hatte da die Umweltsenatorin gesagt. Solch eindeutige Aussagen sind anscheinend nicht die Sache der Kölner Stadtverwaltung. Da stellt man lieber eine allgemeine Warnung auf die eigene Homepage und überlässt den Rest den anderen. Bloß nicht zu viel Verantwortung übernehmen.</p>
<div id="attachment_10065" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/frostkoln/aachenerweiher/" rel="attachment wp-att-10065"><img class="size-large wp-image-10065 " title="Gestern gab es dann kein Halten mehr. Foto: Marc Steinhäuser" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2012/02/AachenerWeiher-510x510.jpg" alt="Gestern gab es dann kein Halten mehr. Foto: Marc Steinhäuser" width="510" height="510" /></a><p class="wp-caption-text">Gestern gab es dann kein Halten mehr. Foto: Marc Steinhäuser</p></div>
<p style="text-align: left;">Das zeigt sich auch am leidigen Thema Brüsseler Platz, das ja eigentlich ein Sommerthema ist. Trotzdem hat der <a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/doch-kein-blaulicht-am-brusseler-platz/" target="_blank">Verwaltungsausschuss am Montag einen Vorschlag abgelehnt</a>, nachdem die Ordnungsbehörden den Ruhestörungen im Sommer mit Platzverweisen begegnen sollten. Grund für die Anlehnung: Es sei nicht sicher, ob es rechtens ist, wenn die Polizei alle Menschen des Platzes verweist, da jeder Einzelne alleine ja gar nicht unbedingt zu laut ist. Ganz geklärt ist das tatsächlich nicht (auch wenn ein <a href="http://www.elfnachelf.de/2012/01/brusseler-platz-flutlicht-kein-licht-platzverweis/" target="_blank">Rechtsgutachter im Auftrag des Haus- und Grundebesitzervereins ein solches Vorgehen für legal hält</a>). Unabhängig davon, wie man die Situation am Brüsseler Platz bewertet, wünschen wir uns vom Rat und der Stadtverwaltung aber doch etwas mehr Chuzpe. Entweder sind die Verantwortlichen der Meinung, dass es zu einer Stadt wie Köln dazugehört, dass es nachts an bestimmten Plätzen lauter ist und die Anwohner damit umgehen müssen. Dann besteht eben das Risiko, dass sich die Anwohner rechtlich dagegen wehren. Oder die Stadt will die Situation wirklich ändern, weil den Bewohnern der Lärm nicht zuzumuten ist. Dann müssen offensichtlich andere Schritte unternommen werden, bei denen wiederum ein rechtliches Risiko besteht. Das bestand auch beim <a href="http://www.elfnachelf.de/2010/02/donnerstag-11-februar-2010/" target="_blank">Glasverbot an Karneval</a>, das <a href="http://www.ovg.nrw.de/presse/pressemitteilungen/06_120209/index.php" target="_blank">das Oberverwaltungsgericht Münster am Donnerstag endgültig bestätigt hat</a>. Hier hat sich die Stadt aus dem Fernster gelehnt, ihre Position gegen Widerstände verteidigt und am Ende auch Recht bekommen. Das kann auch mal anders ausgehen, besser als sich nicht festlegen ist es allemal.</p>
<hr />
<p><small>© marc auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Kölner protestieren gegen Acta-Abkommen</title>
		<link>http://www.elfnachelf.de/2012/02/kolner-protestieren-gegen-acta-abkommen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Ermisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Urherberrechtsabkommen Acta steht international in der Kritik. Wie in anderen Städten protestierten in Köln Menschen, die sich Sorge um den Datenschutz machen. Elfnachelf.de erklärt, worum es geht und zeigt Bilder von der Demo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10047" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/strassenstriche/6856240657/"><img class="size-medium wp-image-10047 " title="Stopp Acta Köln" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2012/02/6856240657_b0f1ebb383_b-e1328978754552-200x228.jpg" alt="Proteste gegen Acta in Köln. Foto: strassenstriche.net auf flickr, CC-Lizenz (BY-NC 2.0)" width="200" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste gegen Acta in Köln. Foto: strassenstriche.net auf flickr, CC-Lizenz (BY-NC 2.0)</p></div>
<p>Tausende Menschen haben heute gegen das umstrittene internationale Urheberrechtsabkommen Acta demonstriert. Wie die <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE81A04F20120211">Nachrichtenagentur Reuters berichtet</a>, waren in mehr als 50 deutschen Städten Proteste geplant. In Köln nahmen an der Demo<a href="http://www.facebook.com/pages/ACTA-Köln/350208988331161"> laut Facebook-Seite der Organisatoren</a> mehr als 2.600 Menschen teil.</p>
<p>Das 2010 ausgehandelte Acta-Abkommen hatte die EU bereits im Januar unterzeichnet. In Deutschland soll der Bundestag erst  nach der nötigen Ratifizierung im EU-Parlament über das Abkommen entscheiden, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,814527,00.html">wie Spiegel Online gestern meldete</a>. Acta steht für &#8220;Anti-Counterfeiting Trade Agreement&#8221; und soll die Produkt- und Markenpiraterie bekämpfen. Die Acta-Gegner sorgen sich um den Datenschutz. Grund dafür ist die Rolle der Internetprovider: Sie sollen bei Urheberrechtsverletzungen haftbar gemacht werden &#8211; daher haben sie einen Anreiz, von ihnen weitergeleitete Daten zu kontrollieren und Verstöße ihrer  Nutzer zu melden. <a href="http://business.chip.de/news/SOPA-PIPA-ACTA-Das-muessen-Sie-wissen_54555014.html">Wie Chip.de schreibt</a>, würde auch das Teilen von Inhalten in Sozialen Netzwerken rechtlich fragwürdig werden. Ein überspitztes, aber aufschlussreiches <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=yWqta3S9vcc">Erklärvideo gibt es hier</a>.</p>
<p><object width="517" height="416" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fstrassenstriche%2Fsets%2F72157629269878425%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fstrassenstriche%2Fsets%2F72157629269878425%2F&amp;set_id=72157629269878425&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="517" height="416" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fstrassenstriche%2Fsets%2F72157629269878425%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fstrassenstriche%2Fsets%2F72157629269878425%2F&amp;set_id=72157629269878425&amp;jump_to=" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Die Demonstration in Köln startete um 11 Uhr vor dem Dom. Die Teilnehmer drehten eine Runde durch die Innenstadt. Zu sehen waren viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guy_Fawkes">Guy-Fawkes-</a>Masken, die auch schon bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street">Occypy-Protesten</a> gern getragen wurden. Weitere Impressionen von der Demo und eine gute Zusammenfassung der Hintergründe <a href="http://www.youtube.com/user/backuptv">gibt es auf beim Youtube-Kanal des Technikmagazins backup</a>:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2vXVju1Bka8">http://www.youtube.com/watch?v=2vXVju1Bka8</a></p>
<hr />
<p><small>© steffen auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Schön bunt</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerhard Richter wird heute 80 Jahre alt. Der Wahl-Kölner, Schöpfer des anfangs umstrittenen Richter-Fensters im Dom und wohl bedeutenste deutsche Maler der Gegenwart sagt selbst, Worte und Malen passen nicht zusammen. Deswegen: Bewegte Bilder aus dem Film Gerhard Richter Painting. Was auch sonst. http://www.youtube.com/watch?v=jzqf6ncbTQ8 © marc auf elfnachelf, 2012. &#124; Link zum Text &#124; Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Richter wird heute 80 Jahre alt. Der Wahl-Kölner, Schöpfer des anfangs umstrittenen<em> Richter-Fensters</em> im Dom und wohl bedeutenste deutsche Maler der Gegenwart sagt selbst, Worte und Malen passen nicht zusammen. Deswegen: Bewegte Bilder aus dem Film <em>Gerhard Richter Painting</em>. Was auch sonst.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jzqf6ncbTQ8">http://www.youtube.com/watch?v=jzqf6ncbTQ8</a></p>
<hr />
<p><small>© marc auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Rutscht Köln in den Nothaushalt oder dran vorbei?</title>
		<link>http://www.elfnachelf.de/2012/02/rutscht-koln-in-den-nothaushalt-oder-dran-vorbei/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Ritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Roters]]></category>
		<category><![CDATA[Nothaushalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadtkämmerin Gabriele Klug hat die Ratsfraktionen aufgefordert, so schnell wie möglich Sparmaßnahmen zu beschließen. Das berichtet ksta.de. Andernfalls drohe Köln in den Nothaushalt abzurutschen. Die Stadt könnte dann nicht mehr eigenständig über ihren Haushalt entscheiden und darf nur noch bezahlen, wozu sie rechtlich verpflichtet ist. Außerdem ist es für Gemeinden mit Nothaushalt schwieriger, an Kredite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stadtkämmerin <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/00037/" target="_blank">Gabriele Klug </a>hat die Ratsfraktionen aufgefordert, so schnell wie möglich Sparmaßnahmen zu beschließen. <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1328701679943.shtml" target="_blank">Das berichtet ksta.de. </a>Andernfalls drohe Köln in den Nothaushalt abzurutschen. Die Stadt könnte dann nicht mehr eigenständig über ihren Haushalt entscheiden und darf nur noch bezahlen, wozu sie rechtlich verpflichtet ist. Außerdem ist es für Gemeinden mit Nothaushalt <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/solingen-schulden-krise" target="_blank">schwieriger, an Kredite zu kommen.</a><br />
Köln müsse vor allem bei der Verwaltung sparen, mahnt Klug in einem Schreiben an die Ratsfraktionen. Außerdem seien &#8220;Ertragssteigerungen zu prüfen&#8221; &#8211; das bedeutet, dass die Steuern steigen könnten.<br />
Für 2012 sieht der Haushaltsentwurf Ausgaben in Höhe von 3,4 Milliarden Euro vor. Die Einnahmen sind um mehr als 250 Millionen Euro geringer. Oberbürgermeister Jürgen Roters hatte angekündigt ab 2013 40 Millionen Euro bei der Verwaltung sparen zu wollen. Laut Kämmerin Klug ist das zu spät.</p>
<p>Wem das Ganze jetzt bekannt vorkommt, täuscht sich nicht. In den vergangenen Jahren wurde die Haushaltslage der Stadt schon öfter als &#8220;dramatisch&#8221; bezeichnet worden. Wir haben mal für zwei Sekunden im Archiv gekramt und gefunden, dass bereits der Haushalt 2005/2006 äußerst kritisch aussah, <a href="http://www.report-k.de/content/view/1396/112/">wie report-k.de berichtete</a>. Vor zwei Jahren dann <a href="http://www.stadt-koeln.de/1/stadtfinanzen/news/05420/">warnte der damalige Kämmerer und jetzige NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans</a>, dass ein &#8220;strikter Sparkurs notwendig sei, um nicht in den Nothaushalt zu rutschen&#8221;. Dank mehr oder weniger starker<a href="http://www.koeln.de/koeln/koelner_haushalt_ist_in_einer_dramatischen_lage_337496.html"> Sparbemühungen</a> rutschte man wohl grade so dran vorbei. Wie das Drama in diesem Jahr endet ist wohl noch nicht klar.</p>
<hr />
<p><small>© johanna auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ach Twitter! Wir lieben Dich!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Ritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Netzwerk von Internet-Unternehmern und Bürgern will den Deutschland-Standort von Twitter nach Köln holen. Mit Tweets wie &#8220;Ach Twitter! Wir lieben Dich, wir wollen Dich! Was gibt es da noch zu überlegen?&#8221; werben sie seit zwei Wochen unter dem Hashtag #twithubcgn um den Nachrichtendienst und haben inzwischen auch einen eigenen Twitteraccount angelegt (twithubcgn). Dahinter steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Netzwerk von Internet-Unternehmern und Bürgern will den Deutschland-Standort von Twitter nach Köln holen. Mit Tweets wie &#8220;Ach Twitter! Wir lieben Dich, wir wollen Dich! Was gibt es da noch zu überlegen?&#8221; werben sie seit zwei Wochen unter dem Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23twithubcgn" target="_blank">#twithubcgn</a> um den Nachrichtendienst und haben inzwischen auch einen eigenen Twitteraccount angelegt (<a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/twithubcgn" target="_blank">twithubcgn</a>). Dahinter steht vor allem die <a href="http://www.k-i-u.de/unternehmen/hey-twitter-cologne-wants-you-cgnwy-twithubcgn/" target="_blank">Kölner Internet Union (KIU)</a>, die Firmen der Branche vernetzt, und der Unternehmer <a href="http://kehrseite.de/" target="_blank">Markus Jakobs.</a> Unterstützung kommt aber auch von anderen Seiten, jüngst zum Beispiel <a href="https://twitter.com/#!/stbibkoeln" target="_blank">von der Stadtbibliothek</a>, die heute Nachmittag an den Twitter-Chef Jack Dorsey appellierte: &#8220;Come to Cologne <a href="https://twitter.com/#!/jack" target="_blank">@jack</a>. Make a librarian happy!&#8221;  Dorsey hatte am 22. Januar bekannt gegeben, dass er eine Dependance in Deutschland eröffnen will.</p>
<div id="attachment_10008" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/ach-twitter-wir-lieben-dich/vogel-in-koln-2/" rel="attachment wp-att-10008"><img class="size-full wp-image-10008" title="Bisher noch der exotischste Vogel in Köln: der Alexandersittich. Foto: Ben Fredericson auf Flickr, CC BY 2.0" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2012/02/vogel-in-köln1.jpg" alt="Bisher noch der exotischste Vogel in Köln: der Alexandersittich. Foto: Ben Fredericson auf Flickr, CC BY 2.0" width="500" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Bisher noch der exotischste Vogel in Köln: der Alexandersittich. Foto: Ben Fredericson auf Flickr, CC BY 2.0</p></div>
<p>Inzwischen hat die Stadt Köln eine offizielle Bewerbung an Twitter geschickt, berichtet<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/wirtschaftsfoerderung-2-0-koeln-hamburg-muenchen-alle-wollen-twitter/6147962.html" target="_blank"> handelsblatt.com</a>. Wirtschaftsdezernentin Ute Berg wirbt mit der Deutschland-Zentrale von Microsoft, die ihren Sitz ebenfalls in Köln hat, und den vielen Studierenden. Sie böten einen großen Talentpool. Twitter selbst hat sich noch nicht geäußert, in welcher deutschen Stadt sich das Unternehmen niederlassen will. Die größten Konkurrenten für Köln sind laut Handelsblatt Berlin, München und Frankfurt.</p>
<hr />
<p><small>© johanna auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Doch kein Blaulicht am Brüsseler Platz</title>
		<link>http://www.elfnachelf.de/2012/02/doch-kein-blaulicht-am-brusseler-platz/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Ritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Brüsseler Platz]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Polizei wird nun doch nicht gegen Nachtschwärmer am Brüsseler Platz vorgehen. Einen entsprechenden Antrag der Freien Wähler lehnte der Verwaltungsausschuss der Stadt gestern ab, schreibt rundschau-online.de. Auch die CDU hatte den Vorschlag unterstützt und auf ein Gutachten des Haus- und Grundbesitzervereins verwiesen (wir berichteten). Das hatte den Ordnungshütern eine &#8220;Pflicht zum Eingreifen&#8221; bescheinigt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9992" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/doch-kein-blaulicht-am-brusseler-platz/brusseler-platz/" rel="attachment wp-att-9992"><img class="size-medium wp-image-9992" title="Das Licht am Brüsseler Platz bleibt bunt. Foto: loop_oh auf Flickr, CC BY-ND 2.0" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2012/02/brüsseler-platz-200x200.jpg" alt="Das Licht am Brüsseler Platz bleibt bunt. Foto: loop_oh auf Flickr, CC BY-ND 2.0" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das Licht am Brüsseler Platz bleibt bunt. Foto: loop_oh auf Flickr, CC BY-ND 2.0</p></div>
<p>Die Polizei wird nun doch nicht gegen Nachtschwärmer am Brüsseler Platz vorgehen. Einen entsprechenden Antrag der Freien Wähler lehnte der Verwaltungsausschuss der Stadt gestern ab, <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1328540373402.shtml" target="_blank">schreibt rundschau-online.de</a>. Auch die CDU hatte den Vorschlag unterstützt und auf ein Gutachten des Haus- und Grundbesitzervereins verwiesen (<a href="http://www.elfnachelf.de/2012/01/brusseler-platz-flutlicht-kein-licht-platzverweis/" target="_blank">wir berichteten</a>). Das hatte den Ordnungshütern eine &#8220;Pflicht zum Eingreifen&#8221; bescheinigt.</p>
<p>Die Gegner des Antrags setzten sich mit ihren Bedenken durch: Das Vorgehen gegen die Besucher des Platzes sei „nicht vom Ordnungsrecht abgedeckt“, sagte Michael Neubert von der SPD. Stadtdirektor Guido Kahlen argumentierte<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1328540373316.shtml" target="_blank"> laut ksta.de</a>, der Einsatz der Ordnungskräfte wie im vergangenen Herbst sei zu aufwendig. Damals hatten Streifen von Ordnungsamt und Polizei die Feiernden nach Mitternacht aufgefordert, den Platz zu verlassen. Allerdings solle das Ordnungsamt künftig stärker darauf achten, dass die Außengastronomie um 24 Uhr schließe.</p>
<hr />
<p><small>© johanna auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Helios-Forum stellt erste Szenarios vor</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Helios-Gelände in Ehrenfeld ist in vollem Gange. Wie ksta.de im Video zeigt, wurden am Samstag die ersten Ergebnisse des Helios-Forums vorgestellt, bei dem 100 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen der Bevölkerung bündeln, um der Stadt später einen Vorschlag machen zu können. Klar ist wohl mittlerweile, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Helios-Gelände in Ehrenfeld ist in vollem Gange. <a href="http://www.ksta.de/portal/videos/index.php?bcpid=14193513001&amp;bclid=21368536001&amp;bctid=1433608944001" target="_blank">Wie ksta.de im Video zeigt</a>, wurden am Samstag die ersten Ergebnisse des Helios-Forums vorgestellt, bei dem 100 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen der Bevölkerung bündeln, um der Stadt später einen Vorschlag machen zu können. Klar ist wohl mittlerweile, dass sowohl das Underground als auch die künstlerische Enklave bleiben kann.</p>
<div id="attachment_4555" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.elfnachelf.de/2010/12/gerangel-um-das-heliosgelaende-verhindert-die-buergerinitiative-ein-grosses-shopping-center/heliosturm/" rel="attachment wp-att-4555"><img class="size-medium wp-image-4555" title="Für die Zukunft des Geländes um den Helios-Turm werden gerade Konzepte entwickelt. Foto: elfnachelf" src="http://www.elfnachelf.de/wp-content/uploads/2010/12/heliosturm-200x291.jpg" alt="Für die Zukunft des Geländes um den Helios-Turm werden gerade Konzepte entwickelt. Foto: elfnachelf" width="200" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Für die Zukunft des Geländes um den Helios-Turm werden gerade Konzepte entwickelt. Foto: elfnachelf</p></div>
<p>Eines der vorgestellten Szenarios beinhaltet eine <em>inklusive</em> <em>Universitätsschule</em>, mit der das von Kölner Studierende gegründete Projekt <a href="http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/konzeptionelle-klammer-und-ziel-von-»school-is-open«/" target="_blank"><em>school</em> <em>is</em> </a><em><a href="http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/konzeptionelle-klammer-und-ziel-von-»school-is-open«/" target="_blank">open</a> </em>neue Lehr- und Lernkonzepte verwirklichen und Lehramtsstudierenden außerdem eine bessere Möglichkeit zur praktischen Ausbildung geben will. Investor Peil Bouwens-Adenauer zeigt sich im Video von ksta.de offen für ein solches Konzept. Damit wird der ursprüngliche Plan eines Einkaufszentrum immer unwahrscheinlicher. Der Bevölkerung wäre das nicht unrecht, wie eine Umfrage der <em>Bürgerinitiative Helios</em> zeigt: Nur 11 Prozent der 971 Befragten gaben an, dass ihnen <em>Einkaufen</em> bei der Neugestaltung des Helios-Geländes <em>sehr wichtig</em> sei. 64 Prozent nannten da <em>Kultur</em>, 58 Prozent <em>Grün</em>. Das Thema <em>Schule</em> war 22 Prozent <em>sehr wichtig</em>. Die vollständige Ergebnis der Umfrage <a href="http://www.buergerinitiative-helios.de/2012/02/umfrage-ehrenfeld-will-kein-einkaufszentrum-kultur-und-grun-vorne/" target="_blank">hat die Bürgerinitiative hier veröffentlicht</a>.</p>
<hr />
<p><small>© marc auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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		<title>Dünnes Eis</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Spaziergängerin ist am Sonntagmittag von anderen Passanten aus dem Höhenfelder See in Dellbrück gerettet worden, nach dem sie ins Eis eingebrochen war. Sie wollte ihrem Hund helfen, der zuvor eingebrochen war, wie rundschau-online.de schreibt. Der Vorfall zeigt, wie brüchig das Eis auf den Gewässern in Köln sein kann, obwohl sie scheinbar zum Schlittschuhlaufen einladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Spaziergängerin ist am Sonntagmittag von anderen Passanten aus dem Höhenfelder See in Dellbrück gerettet worden, nach dem sie ins Eis eingebrochen war. Sie wollte ihrem Hund helfen, der zuvor eingebrochen war, <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1328096152924.shtml" target="_blank">wie rundschau-online.de schreibt</a>. Der Vorfall zeigt, wie brüchig das Eis auf den Gewässern in Köln sein kann, obwohl sie scheinbar zum Schlittschuhlaufen einladen (<a href="http://www.elfnachelf.de/2012/02/schlittschuhlaufen-am-aachener-weiher/" target="_blank">wir berichteten</a>). <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1328096152981.shtml" target="_blank">Laut ksta.de</a> ermahnt die Feuerwehr Hundebesitzer dazu, ihre Tiere anzuleinen, wenn sie an Gewässern vorbeilaufen.</p>
<hr />
<p><small>© marc auf <a href="http://www.elfnachelf.de">elfnachelf</a>, 2012. |
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