Liebe Freunde von elfnachelf.de, hier ein längst überfälliger Hinweis: Unser Blog wird seit März 2012 aus Zeitgründen nicht mehr aktualisiert. Eine Wiederbelebung ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Zum Stöbern im Archiv bleibt diese Seite vorerst online. Viele Grüße, die Redaktion
Preisabsprachen? Kartellamt durchsucht Kölschbrauer
Das Kartellamt durchsucht wegen des Verdachts auf Preisabsprachen mehrere Kölschbrauereien. Außerdem in der Presseschau: Das Abwehrzentrum gegen Rechtsextreme hat die Arbeit aufgenommen, am Ring entsteht ein neues Kino und der FC muss gegen die Bayern ran. Mehr auf www.elfnachelf.de
Bahn will Kabeldiebe mit künstlicher DNA aufspüren
Die Bahn will ihre Kabel im Raum Köln zum Schutz vor Dieben mit künstlicher DNA markieren. Nach dem Tiefstand steigt der Rheinpegel rasant. Und rasant war auch der Schuss, mit dem Lukas Podolski am Dienstagabend einen Punkt im Spiel gegen Mainz rettete. Das und mehr heute in der Presseschau.
Sex hinter dem Bücherregal
Liebesspiel in der Uni: Man sitzt in der Kölner Unibibliothek, hämmert sich Formeln und Gleichungen in den Kopf, fasst die prüfungsrelevanten Artikel zusammen, geht die Folien der letzten Übung nochmal durch. Eigentlich hat man aber Lust auf Streicheln, auf Küssen, auf Sex. Nur wohin, wenn es einen überkommt? Die Antwort: Hauptbibliothek, erster Stock, ganz in der Ecke, hinter Regal 1, KS/ A2–A5005. Dort hat es ein Autor von Zeit Campus ausprobiert. Genauso im obersten Stock des WiSo-Hochhauses, vor dem Prüfungsamt. Oder auf der Wiese hinter dem Hauptgebäude. Von den stinkenden Toiletten rät er hingegen ab. elfnachelf findet: sauber recherchiert!
Tierschmuggler überführt: 570 Schlangen, Echsen und Schildkröten haben drei Asiaten von Hongkong nach Köln geschmuggelt. Wie express.de schreibt, wollten die Täter sie auf einer Messe im westfälischen Hamm verscherbeln. Zwischenstopp machten die drei im Hotel Callas am Dom in Köln, sie checkten am Freitag mit drei großen Koffern ein. Der Hotelinhaber wurde misstrauisch, informierte die Polizei. Jetzt ermittelt der Zoll, und die Tiere sind erst einmal im Kölner Zoo untergekommen. Details gibt es bei ksta.de.
FC-Nachholspiel: Heute Abend tritt der 1. FC Köln im eigenen Stadion zum Nachholspiel gegen Mainz 05 an. Die Begegnung musste verlegt werden, weil der DFB-Schiedsrichter Babak Rafati einen Suizidversuch unternahm. Trotz der Vorgeschichte des Spiels, will sich der FC auf das Sportliche konzerntrieren. Bei einem Sieg würden die Kölner auf den siebten Tabellenplatz klettern und hätten damit auch neue Argumente im sich andeutenden Vertragspoker um Lukas Podolski.
Stadt zahlt 20 Millionen Euro für ein Verlust-Unternehmen
Bio-Campus Cologne wird verkauft: Die Stadtverwaltung kauft der Sparkasse Köln-Bonn für 20,9 Millionen Euro das Gründerzentrum Bio-Campus Cologne ab, berichtet ksta.de. Ein gutes Geschäft scheint das nicht zu sein: Die Firma, die das Gründerzentrum betreibt, schreibt hohe Verluste. Laut ksta.de geht die Stadtverwaltung davon aus, dass bis 2015 jährlich ein Verlust von rund 2,8 Millionen Euro anfällt. Der Verkauf kam vor allem auf Druck der EU-Kommission zu Stande, die verlangt, dass sich die Sparkasse Köln-Bonn von bankfremden Beteiligungen trennt. Kritik gibt es vor allem am Bewertungsverfahren, mit dem der Kaufpreis ermittelt wurde.
Türkischer Außenminister besucht Keupstraße: Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat zusammen mit Oberbürgermeister Jürgen Roters die Keupstraße in Köln-Mülheim besucht. Beide Politiker verurteilten den Nagelbomben-Anschlag, bei dem vor sieben Jahren 22 Menschen verletzt wurden. Roters entschuldigte sich, dass die Ermittler zunächst einen kriminellen Hintergrund vermutet hatten. „Wir bedauern es sehr, dass wir Opfer zu Tätern gemacht haben“, sagte Roters laut Welt Online. Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass die rechtsradikale Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ die Tat verübt hat.
Polizisten-Mützen: Um die richtige Mützen-Mode ist bei der Kölner Polizei ein Streit entbrannt. Die Polizeiführung will laut rundschau-online, dass die Beamten im Winter Fellmützen tragen. Die Polizisten beschweren sich allerdings, dass die “Russen-Mützen” jucken und hässlich sind. Die Polizei-Gewerkschaft GdP hat daher normale Wollmützen bestellt und an die Beamten verteilt. Doch die Kölner Polizisten dürfen die Gewerkschaftsmützen nicht aufsetzen. “Das Tragen der Mützen, die die Gewerkschaft verteilt, ist den Kollegen in Köln verboten worden. Darüber gibt es einen schriftlichen Vermerk”, sagte ein leitender Polizeibeamter laut rundschau-online.de.
Poldi rettet den FC: Beim 2:2 des 1. FC Köln gegen Stuttgart war Lukas Podolski mal wieder die Lebensversicherung für den FC. Erst brachte er die Kölner mit einem verwandelten Elfmeter in Führung, dann sicherte er den Punktgewinn mit einem späten Tor in der 88. Minute. „Barca hat Messi, Bayern hat Schweini, wir haben Poldi“, sagte danach FC-Torwart Michael Rensing laut rp-online.de. Doch wie lange hat der FC noch seinen Superstar? Angeblich sollen schon Arsenal London, Lokomotive Moskau, Lazio Rom und Galatasaray Istanbul Interesse angemeldet haben. Podolski stellte aber nach dem Spiel in Stuttgart im Aktuellen Sportstudio des ZDF klar: „Der 1. FC Köln bleibt mein erster Ansprechpartner“.
Anwohner wehren sich gegen Flugplatz
Widerstand gegen Hubschrauber-Flugplatz: In den Kölner Stadtteilen Kalk und Buchforst wehren sich Anwohner gegen die Pläne der Stadt, auf einer ehemaligen Deponie einen Rettungshubschrauber-Flugplatz zu bauen. Zu einer Informationsveranstaltung der Stadt kamen laut ksta.de rund 400 Veedel-Bewohner. Sie lehnen den Flugplatz vor allem wegen des Lärms ab, den der Rettungshubschrauber ihrer Meinung nach verursacht. „Wir glauben nach unseren Messungen bei den Probeflügen, dass sich die Lärmsituation nicht signifikant verschlechtert“, sagte Stadtdirektor Guido Kahlen laut ksta.de. Die Anwohner in Kalk und Buchforst sehen das anders und schlagen als Alternativstandort das frei werdende Heeresamt vor, wo es bereits einen Hubschrauber-Landeplatz gibt.
Neue Gesamtschulen: Schuldezernentin Agnes Klein kündigt im Interview mit ksta.de den Bau neuer Gesamtschulen in Köln an. Eine neue Schule könnte laut Klein auf dem Gelände der Dom-Brauerei in Bayenthal entstehen, wo nach den gescheiterten Plänen zum Neubau der Fachhochschule viel Platz ist. Auch in Nippes könnte eine Gesamtschule gebaut werden. Auf dem Helios-Gelände in Ehrenfeld will die Stadt weiterhin eine Modellschule errichten. Schuldezernentin Klein will aber zunächst das Moderationsverfahren mit den Anwohnern abwarten. „Sollte sich zeigen, dass die Bevölkerung diese Schule dort nicht wünscht, müssen wir sie an einem anderen Standort realisieren. Aber danach sieht es im Moment nicht aus“, sagte sie auf ksta.de.
Scherz bekommt Abfindung: Der 1. FC Köln hat sich mit seinem ehemaligen Spieler Matthias Scherz außergerichtlich auf die Zahlung einer Abfindung geeinigt, berichtet goal.com. Scherz hatte eine Abfindung verlangt, nachdem der FC seinen Vertrag als Mitarbeiter in der Nachwuchsabteilung nicht verlängert hatte. Der Ex-Stürmer war mit seiner Forderung sogar vor das Kölner Arbeitsgericht gezogen. Beim ersten Verhandlungstermin im September konnten sich Scherz und der FC noch nicht einigen.
Einen Euro für einen giftigen Berg
Giftiger Berg: Die Stadt möchte auf einem ehemaligen Industriegelände in Buchforst einen Kalkberg kaufen, um ihn als Rettungshubschrauber-Flugplatz zu nutzen. Laut einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung soll der Berg nur einen Euro kosten. Der Preis ist allerdings nur auf den ersten Blick günstig, denn es drohen hohe Folgekosten. Der Kalkberg ist eine Deponie der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk, auf der viele giftige Stoffe wie Chloride und Blausäure lagern. „Das Risiko, welches mit dem Kauf auf Dauer übernommen wird, ist nicht sicher kalkulierbar“, schreibt daher Hans-Jochen Hemsing, Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, laut ksta.de in einem Brief an Stadtdirektor Guido Kahlen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von insgesamt 80 000 Euro für Grundwasser-Untersuchungen und andere Schadstoff-Messungen.
Ende der Fahrt: Bierbikes sind in Köln ein beliebtes Transportmittel. Vor allem Junggesellenabschiede werden gerne auf den rollenden Biertheken gefeiert. Doch damit ist jetzt Schluss. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Veranstalter von Bierbike-Touren eine Sondergenehmigung der Stadt brauchen. Die will die Kölner Stadtverwaltung aber nicht ausstellen, berichtet rundschau-online.de. „Auch bei pflichtgemäßem Abwägen aller Interessen wird es schwierig, Genehmigungen in der Innenstadt geben zu können“, sagte Ordnungsamtchef Robert Kilp auf rundschau-online. Auch Oberbürgermeister Jürgen Roters stellte klar, dass es keine Sondergenehmigung für Bierbikes geben wird.
Heißes Derby: Das Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wird nicht nur auf dem Spielfeld eine umkämpfte Partie werden. Auch die Polizei ist voll gefordert. Das Spiel gilt wegen der Rivalität beider Vereine als Riskospiel. Vor zwei Jahren wurde eine Straßenbahn, die Gladbach-Fans zum Stadion brachte, mit Flaschen und Steinen beworfen. Daher wird die Polizei ab dem späten Nachmittag eine Spur der Aachener Straße Richtung Stadion sperren, um den Straßenbahnen später Geleitschutz geben zu können. 48 bekannten gewaltbereiten Fans aus Mönchengladbach hat die Polizei die Einreise nach Köln verboten, berichtet rundschau-online.de. Auch 130 Kölner Hooligans dürfen nicht in die Nähe des Stadions kommen.
Der Tabellendritte aus Gladbach geht als klarer Favorit in die Partie, nachdem das Team am vergangenen Wochenende Werder Bremen mit 5:0 abgefertigt hat. Der FC ist aber zu Hause in dieser Saison besonders stark und hat die letzten drei Heimspiele ohne Gegentor gewonnen.







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