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Viele Brücken, wenig Ingenieure
Ingenieure dringend gesucht: Der Kölner Stadtverwaltung gehen die Ingenieure aus. Im Amt für Brücken und Stadtbahnbau sind 18 Stellen für Bauingenieure nicht besetzt. Laut Paul Veith, Personalratsvorsitzender im Dezernat Planen und Bauen, ist die Lage “dramatisch”, denn es gibt viel zu tun: Das Amt muss momentan alle Kölner Rheinbrücken sanieren und daneben noch den Ausbau der Nord-Süd-Bahn inklusive der schwierigen Baustelle am eingestürzten Stadtarchiv organisieren. Doch gute Ingenieure sind überall Mangelware, da zu wenige Absolventen die Unis verlassen, um den Bedarf der vielen Maschinenbau- oder Autofirmen in Deutschland zu decken. Die Stadtverwaltung kann beim Kampf um Absolventen nur schwer mithalten. Einige Firmen werben sogar gezielt Ingenieure der Stadt ab. „Die zahlen zum Teil zwischen 1.000 und 1.500 Euro mehr im Monat”, sagte Paul Veith auf ksta.de.
Kunstfälscher-Prozess: An diesem Donnerstag beginnt am Kölner Landgericht einer der spektakulärsten Kunstfälscher-Prozesse. Angeklagt sind zwei Männer und zwei Frauen, die Bilder bekannter Maler wie Max Ernst und Heinrich Campendonk gefälscht haben und über Kunstauktionshäuser verkauft haben sollen. Die mutmaßlichen Kunstfälscher erfanden dafür unter anderem die Geschichte über die Kunstsammlung des Kölner Industriellen Werner Jägers, der die berühmten Bilder vor dem zweiten Weltkrieg gekauft haben soll. Sogar Holzwurmlöcher in den Rahmen fälschten die Angeklagten realistisch. Die Fälschungen waren derart gut, dass die Werke bei renomierten Auktionshäusern wie Lempertz in Köln und Christie’s in London angenommen und verkauft wurden. Der Aufwand lohnte sich für die Fälscher zunächst: Für die Bilde kassierten sie angeblich fast 16 Millionen Euro. Der Prozess ist laut rundschau-online auf 40 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil gibt es daher frühestens im März kommenden Jahres.
Weniger Arbeitslose: Die gute Konjunktur sorgt dafür, dass die die Arbeitslosenquote in Köln weiter sinkt. Laut der Agentur für Arbeit waren im August 50 373 Kölner ohne Job. Das entspricht einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 9,7 Prozent. „Der Kölner Jobmotor läuft rund”, sagte Karl Tymister, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, auf rundschau-online. Bei der Arbeitsagentur sind noch 7400 offene Stellen registriert und auch 998 Lehrstellen sind in Köln noch unbesetzt. Trotz der guten Entwicklung liegt die Arbeitslosenquote in Köln aber immer noch über dem NRW-Durchschnitt.







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