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Willkommen zurück: Niedecken im Leben und der FC im Unglück
Der FC enttäuscht gegen Gladbach und schimpft mit sich selbst. Wolfgang Niedecken spricht über seinen Schlaganfall. Der Rat billigt 253 Millionen für die Theatersanierung und eine Ausstellung räumt mit dem Mythos des Nazi-freien Karnevals auf.
Sanierung von Oper und Schauspielhaus soll 253 Millionen Euro kosten
Bühnenumbau: Morgen fällt im Stadtrat die Entscheidung über den Umbau von Oper und Schauspielhaus. Grüne und CDU wollen auf jeden Fall zustimmen, berichtet rundschau-online.de. SPD und FDP haben zwar noch Bedenken, wollen die Sanierung aber nicht blockieren. Die Bauarbeiten werden bis 2015 dauern und sollen 253 Millionen Euro kosten. Neben baulichen Veränderungen wie dem Abriss der Parkhausbrücke am Opernhaus, sollen die beiden Spielstätten auch eine neue Technik und eine verbesserte Akustik bekommen.
Volle Wohnheime: Als Student eine Wohnung in Köln zu finden, scheint momentan fast unmöglich. Die Wohnheime des Kölner Studentenwerks haben 25 Prozent mehr Bewerber als im vergangenen Jahr, berichtet express.de. Um die 4 600 Wohnheim-Plätze bewerben sich zur Zeit 9 800 Studenten. Laut dem Statistischen Landesamt haben zum aktuellen Wintersemester 11 786 Erstsemester ein Studium in Köln angefangen.
Zweitwohnsteuer: Der Stadtrat will die Zweitwohnsteuer zum Teil abschaffen. Im Finanzausschuss stimmten alle Parteien für eine Änderung der Steuersatzung, schreibt ksta.de. Zahlen muss die Zweitwohnsteuer, wer zwar in Köln wohnt, aber seinen Erstwohnsitz in einer anderen Stadt gemeldet hat. Damit sollen Steuerausfälle ausgeglichen werden, denn Anteile an der Einkommenssteuer und die Grundsteuer bekommen nur die Kommunen, in denen der Erstwohnsitz angemeldet ist. Umstritten ist vor allem die Regelung, nach der auch Besitzer von Zweifamilienhäusern, die eine Wohnung leer stehen lassen, die Steuer zahlen müssen. Dies wollen die Parteien ändern. Einige Politiker von SPD und FDP fordern sogar, die Zweitwohnsteuer ganz abzuschaffen. Das würde aber ein großes Loch in den Haushalt der Stadt reißen: Laut der Stadtverwaltung hat die Zweitwohnsteuer seit 2005 12,5 Millionen Euro eingebracht.
Oper bekommt eigenes Budget
Eigenes Budget für die Oper: Schauspielhaus und Oper bekommen eigene Budgets. Der Stadtrat einigte sich laut ksta.de mit den Stimmen von SPD, Grünen, CDU und FDP darauf, dass die Spielstätten nicht mehr über ein gemeinsames Budget finanziert werden. Hintergrund ist der Streit über das Millionendefizit der Oper, die für die Spielzeit 2010/2011 einen Verlust von 5,1 Millionen Euro gemeldet hatte. Die Stadt überwies an Schauspielhaus und Oper zusammen zuletzt 48 Millionen Euro.
Weniger Schulden: In Köln sind immer weniger Menschen überschuldet. Laut einer Statistik der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gelten momentan 11,59 Prozent der Kölner als überschuldet. Damit liegt die Quote etwas niedriger als im Vorjahr (11,59 Prozent), wie ksta.de berichtet. Große Unterschiede gibt es zwischen den beiden Rheinseiten: Rechtsrheinisch sind 14,34 Prozent der Kölner überschuldet, auf der linken Rheinseite liegt die Zahl bei nur 10,18 Prozent.
Mehr Ausbildungsplätze: Wer in Köln eine Berufsausbildung machen will, hat eine immer größere Auswahl an Lehrstellen. Laut der Arbeitsagentur meldeten die Unternehmen in diesem Jahr 387 Lehrstellen mehr an als im vergangenen Jahr. 7765 Ausbildungsverträge wurden bereits abgeschlossen. “Insbesondere die Steigerung im industriell-technische Bereich ist ein deutliches Signal für einen konjunkturellen Aufschwung”, sagte Herbert Ferger, Geschäftsführer der Kölner Industrie- und Handelskammer auf Welt Online.
Die Gamescom braucht mehr Platz: Für die Computerspielemesse Gamescom macht die Kölner Messe noch eine Halle frei. Laut express.de will die Messegesellschaft die Fläche für die Gamescom auf 140 000 Quadratmeter vergrößern. In diesem Jahr kamen mehr als 276 000 Besucher zur Gamescom. Zwischenzeitlich mussten sogar die Eingänge wegen Überfüllung geschlossen werden.
Kölner Poker-Millionär: Ein Kölner Student ist auf dem besten Weg das Poker-Turnier „Novembers Nine“ in Las Vegas zu gewinnen. Der 22-jährige Pius Heinz studiert in Köln Wirtschaftspsychologie und ist in Las Vegas bereits in der Runde der letzten Drei. Vier Millionen Dollar Preisgeld hat er damit sicher. Wenn er auch die letzten zwei Gegner vom Tisch nimmt, würde er laut Bild.de insgesamt 8,7 Millionen Dollar gewinnen und wäre der erste deutsche Poker-Weltmeister. Heinz startete bei dem Turnier in Las Vegas eigentlich mit schlechten Startvoraussetzungen: Er hatte am Anfang des Turniers weniger Chips als nahezu alle anderen Teilnehmer.
Bezirksregierung prüft Wettbewerb für Stadtarchiv-Neubau
Der Bau des neuen Stadtarchivs verzögert sich, weil Architekten sich über den Vergabe-Wettbewerb beschwert haben, “Nette junge Leute” sollen bis 24 Uhr am Brüsseler Platz feiern dürfen, finden die Bezirkspolitiker und die Kölner Intendantin Karin Beier wird in Hamburg gefeiert
Das Drama von den roten Zahlen
Oper macht Millionenverlust: Zu Beginn der neuen Spielzeit präsentiert die Kölner Oper eine unangenehme Aufführung: rote Zahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Oper fünf Millionen Euro Verlust gemacht. Vor allem die teure Uraufführung von Stockhausens “Sonntag aus Licht” und höhere Personalausgaben haben die Bilanz belastet, schreibt ksta.de. Der Verlust soll aus den gemeinsamen Rücklagen von Oper und Schauspielhaus finanziert werden, die damit fast komplett aufgebraucht wären. Die Stadt überlegt daher, ihre Förderung für die Oper zu erhöhen. „Wenn wir mit Städten wie Frankfurt, Stuttgart und Dresden finanziell gleichziehen wollen, müssen wir nachlegen“, sagte Kulturdezernent Georg Quander auf ksta.de. Bisher zahlt die Stadt für Oper und Schauspielhaus jedes Jahr 48 Millionen Euro.
Neue Partnerstadt: Seit Montag ist Rio de Janeiro offiziell Kölns 22. Partnerstadt. Oberbürgermeister Jürgen Roters und sein brasilianischer Kollege Eduardo da Costa Paes unterschrieben die entsprechenden Verträge. Vor allem die Kölner Wirtschaft freut sich über die neue Partnerstadt am Zuckerhut. Laut dem Chef der Stadtwerke, Dieter Steinkamp, gibt es bereits Gespräche über Kooperationen bei der Verbesserung des Nahverkehrs in Rio. Außerdem könnte die Rheinenergie mit dem brasilianischen Energieunternehmen Petrobras zusammenarbeiten, sagte Steinkamp der Bild-Zeitung.
Geromel fällt aus: Der Kapitän und Abwehrchef des 1. FC Köln, Pedro Geromel, kann nach einer Knieoperation sechs Wochen nicht spielen. Geromel verletzte sich beim 4:1 Auswärtssieg der Kölner im Lokalderby gegen Leverkusen und wurde am Montag in Köln operiert, berichtet der Bonner General Anzeiger. Trainer Stale Solbakken muss sein Team damit nach dem ersten überzeugenden Spiel in dieser Saison schon wieder umstellen. Am Sonntag kommt die TSG Hoffenheim ins Rhein-Energie-Stadion.
Coldplay in Köln: Die britische Band Coldplay tritt während ihrer kurzen Deutschlandtour auch in Köln auf. Am 15. Dezember spielen Chris Martin und seine Kollegen in der Lanxess-Arena. Die weitere Stationen von Coldplay in Deutschland sind Frankfurt (20.12.) und Berlin (21.12.)
Wohin mit der Fachhochschule?
FH-Neubau: Die Fachhochschule will bald eine Lösung für den Neubau des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums finden. Deshalb hat sich die FH nun an das NRW-Wissenschaftsministerium gewandt. FH-Präsident Joachim Metzner sagte laut rundschau-online: „Wir haben bis heute keine verbindlichen Aussagen oder Beschlüsse der Stadt Köln, ob, wann und zu welchen Bedingungen die Grundstücke in Deutz, die jetzt noch [...]







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